Wie ein Streit um Gyeonggi-Arirang BTS' Hit Body to Body rettete
Ein neuer Netflix-Dokumentarfilm enthüllt die kreativen Konflikte hinter BTS' Titel Body to Body. Die finale Version des Songs enthält ein Sample des traditionellen Gyeonggi-Arirang – ein Element, das fast gestrichen worden wäre. Die Mitglieder waren sich anfangs uneinig über dessen Platz in der Musik, was zeigt, wie Debatten ihre größten Hits prägen.
Der Film BTS: The Return hält die Spannungen um das Gyeonggi-Arirang-Sample fest. RM und Suga zögerten zunächst und bezeichneten den Mix als "drei verschiedene Lieder, die zusammengeworfen wurden". Sie befürchteten, es wirke "zu aufgesetzt" für Koreaner. RM hatte zudem Bedenken, zu patriotisch zu klingen, während V infrage stellte, ob die Volksmelodie bis 2026 nicht veraltet wirken würde.
Produzent Bang Si-hyuk setzte sich für eine noch längere Version des Refrains ein und heizte die Diskussion weiter an. J-Hope hingegen blieb standhaft: Er argumentierte, internationale Fans würden den traditionellen Klang frisch und mitreißend finden. Sein Beharrungsvermögen hielt das Sample im Gespräch.
Mit der Zeit änderte RM seine Haltung. Er begann, das Sample als passend für die Albumthemen kultureller Identität zu sehen. Schließlich einigte sich die Gruppe darauf, es beizubehalten – in der Erkenntnis, dass es zu einem ikonischen Live-Moment werden könnte, bei dem 60.000 bis 70.000 Fans mitsingen.
Die finale Fassung von Body to Body baut nun zentral auf dem Gyeonggi-Arirang-Sample auf und beweist, wie kreative Reibung zu prägenden Entscheidungen führt. Der Dokumentarfilm zeigt: BTS' unvergesslichste Titel entstehen oft aus hitzigen Studio-Diskussionen. Ihre Bereitschaft, einander herauszufordern, hat maßgeblich zu ihrem weltweiten Erfolg beigetragen.






