Warnstreiks legen Solingens Nahverkehr und Verwaltung lahm – was jetzt gilt
Sophia WeberWarnstreiks legen Solingens Nahverkehr und Verwaltung lahm – was jetzt gilt
Die Gewerkschaft KOMBA hat Warnstreiks im öffentlichen Dienst Solingens angekündigt. Sie fordert eine Lohnerhöhung von 10,5 Prozent, mindestens jedoch 500 Euro mehr pro Monat für die Beschäftigten. Die Aktionen werden den lokalen Nahverkehr und öffentliche Dienstleistungen in der kommenden Woche beeinträchtigen.
Gestreikt wird in der Solinger Stadtverwaltung und in kommunalen Betrieben am Montag, den 20. März, sowie am Donnerstag, den 23. März. Am Montag versammeln sich die Beschäftigten zu einer Protestkundgebung auf dem Alten Markt im Stadtzentrum.
Am Dienstag, den 21. März, fällt der gesamte Busverkehr des städtischen Verkehrsbetriebs aus – sowohl die regulären Linien als auch die Schulbusse. Die Gewerkschaft rechnet mit einer hohen Beteiligung, sodass an diesem Tag keine Busse fahren werden.
Zudem verlangt KOMBA, dass Auszubildende, Praktikant:innen und studentische Hilfskräfte mindestens 200 Euro mehr pro Monat erhalten. Außerdem setzt sie sich für unbefristete Arbeitsverträge für Auszubildende nach Abschluss ihrer Lehre ein. Die Arbeitgeber haben bisher kein akzeptables Angebot vorgelegt, insbesondere nicht für Gering- und Mittelverdiener.
Anwohner:innen sollten sich für Dienstag, den 21. März, alternative Verkehrsmittel organisieren – etwa Fahrgemeinschaften, Taxis, Carsharing oder E-Scooter. Mit den Streiks will die Gewerkschaft die Arbeitgeber unter Druck setzen, um ihre Forderungen nach höheren Löhnen und besseren Verträgen durchzusetzen.






