ver.di fordert 15 Prozent mehr Lohn für 160.000 Post-Mitarbeiter – und droht mit Streiks
Moritz Wernerver.di fordert 15 Prozent mehr Lohn für 160.000 Post-Mitarbeiter – und droht mit Streiks
Die Gewerkschaft ver.di hat in den Verhandlungen mit der Deutschen Post DHL Group (DPAG) neue Forderungen vorgelegt. Sie strebt eine deutliche Lohnerhöhung für 160.000 gewerkschaftlich organisierte Beschäftigte an. Die Vorschläge umfassen auch Auszubildende, dual Studierende sowie Beamte im Postdienst.
ver.di fordert eine 15-prozentige Gehaltserhöhung für alle 160.000 gewerkschaftlich vertretenen Mitarbeiter bei der DPAG. Zudem verlangt die Gewerkschaft 200 Euro monatlich zusätzlich für Auszubildende und dual Studierende. Für die rund 23.000 beamteten Postbeschäftigten pocht ver.di auf die Weiterzahlung der Postzulage.
Der vorgeschlagene Tarifvertrag soll eine Laufzeit von zwölf Monaten haben. Thomas Großstück, Leiter des ver.di-Fachbereichs Postdienste in Nordrhein-Westfalen, erklärte, dass großflächige Streiks notwendig seien. Er begründete dies damit, dass die Arbeitgeberseite in den Verhandlungen bisher kein Angebot vorgelegt habe.
Aktuell fallen 140.000 DPAG-Mitarbeiter in die Entgeltgruppen 1 bis 3. Ihr monatliches Grundgehalt liegt brutto zwischen 2.108 und 3.090 Euro.
Die Forderungen der Gewerkschaft umfassen höhere Löhne, zusätzliche Unterstützung für Auszubildende sowie den Erhalt von Leistungen für Beamte. Die Verhandlungen stecken weiterhin in einer Sackgasse, da die Arbeitgeberseite noch keine Vorschläge unterbreitet hat. Das Ergebnis wird einen Großteil der Belegschaft der DPAG betreffen.






