18 April 2026, 06:03

Ukraine führt Widerstandsausbildung an Schulen und Unis ein – mit Schießübungen

Gruppe ukrainischer Soldaten in Uniform marschiert auf einer Straße, trägt Gewehre und Fahnen, mit Zivilisten und städtischen Elementen im Hintergrund.

Ukraine führt Widerstandsausbildung an Schulen und Unis ein – mit Schießübungen

Die Werchowna Rada, das ukrainische Parlament, hat ein neues Gesetz zur Stärkung der nationalen Verteidigungsausbildung verabschiedet. Die Reform führt eine spezielle Widerstandsausbildung an Schulen und Hochschulen ein und schafft dedizierte Trainingszentren, um die Landesverteidigung zu verbessern.

Das aktualisierte Programm ersetzt den bisherigen Kurs "Verteidigung der Ukraine" durch ein umfassenderes Fach mit dem Titel "Grundlagen des nationalen Widerstands". Schüler und Studierende erhalten nun eine erweiterte Ausbildung, die auch praktische Übungen mit Schießtraining und interaktiven Simulatoren umfasst. Das Gesetz sieht zudem Befreiungen von bewaffneten Modulen für Menschen mit Behinderungen oder religiösen Bedenken vor.

Staatliche Behörden werden das neue System überwachen und sicherstellen, dass Ausbilder die Qualifikationsstandards erfüllen und verpflichtende Schulungen absolvieren. Die Luftstreitkräfte unterstützen die Maßnahme durch die zeitweilige Bereitstellung von Ausrüstung und Munition, falls erforderlich. Ziel ist es, die zivile und militärische Einsatzbereitschaft zu erhöhen.

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Die Reform stärkt die Verteidigungsinfrastruktur der Ukraine, indem sie Bildung, Ausbildung und Ressourcenmanagement verknüpft. Schulen, Hochschulen und spezialisierte Zentren werden künftig eng zusammenarbeiten, um die nationale Widerstandsfähigkeit zu verbessern. Das Gesetz tritt sofort in Kraft; die Umsetzung soll in den kommenden Monaten erfolgen.

Quelle