14 April 2026, 16:03

Stefan Raabs TV-Comeback enttäuscht mit schwachen Quoten und hohen Kosten

Zwei Männer in schwarzen Blazern, Hemden und Krawatten sitzen an einem Tisch mit Mikrofonen, in ein Gespräch vor einem TV-Bildschirm und einem blauen Hintergrund vertieft.

Stefan Raabs TV-Comeback enttäuscht mit schwachen Quoten und hohen Kosten

Stefan Raabs Rückkehr ins Fernsehen stößt auf gemischte Reaktionen und sinkende Quoten

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Die einst mit großer Spannung erwartete Rückkehr des Entertainers verläuft alles andere als erfolgreich: Beide neuen Formate des Moderators liegen deutlich hinter den Erwartungen, und hinter den Kulissen von RTL wächst die Unzufriedenheit über die hohen Kosten seiner Projekte.

Sein erstes Comeback-Format "Hier gewinnst du keine Million" sorgte zunächst für einen Schub bei den Neuanmeldungen im Streaming-Bereich. Doch schon bald sanken die Zuschauerzahlen so stark, dass RTL die Show vom Stream ins lineare Fernsehen verlegte. Im Mai setzte der Sender das Format schließlich ab – mit der Begründung, es erreiche vor allem bei jüngeren Zuschauern nicht die gewünschte Resonanz.

Auch sein zweites Programm, "Die Stefan Raab Show", läuft nicht besser: Die Einschaltquoten fielen zuletzt auf nur noch 670.000 Zuschauer – und damit sogar unter die Werte des bereits eingestellten Vorgängers. Trotzdem stellt sich RTL öffentlich hinter Raab und lobt seine Fähigkeit, Zielgruppen über verschiedene Plattformen hinweg zu begeistern.

Finanziell ist der Druck groß: RTL hat Raabs Produktionsfirma ein Mindestvolumen von 90 Millionen Euro für die kommenden Produktionen zugesichert. Doch mit noch fast drei Jahren Vertragslaufzeit fallen die bisherigen Ergebnisse ernüchternd aus. Ein RTL-Mitarbeiter beschreibt die Stimmung im Haus als angespannt – die Frustration über die hohen Kosten und die Qualität der aktuellen Formate nehme zu. Der Sender bestreitet jedoch jeden Zusammenhang zwischen den jüngsten Entlassungen und den Ausgaben für Raabs Shows.

Raabs Rückkehr, obwohl lange sehnlichst erwartet, wird zunehmend kritisch gesehen – vor allem die inhaltliche Ausrichtung seiner neuen Projekte gibt Rätsel auf. Da RTL vertraglich bis 2027 an den Moderator gebunden ist, steht der Sender vor der Herausforderung, die Investitionen zu rechtfertigen. Die Zukunft seiner Formate bleibt ungewiss, während die Quoten weiter bröckeln.

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