11 June 2026, 08:02

Staus auf Autobahnen 2023: Mehr Rückstaus, aber noch unter Vor-Corona-Niveau

2023 Verkehrsdichte-Bilanz: Significantly More Congestion Than Last Year

Staus auf Autobahnen 2023: Mehr Rückstaus, aber noch unter Vor-Corona-Niveau

Staus auf deutschen Autobahnen verschärften sich 2023 – doch unter Vor-Corona-Niveau

Die Staubildung auf deutschen Autobahnen hat sich 2023 deutlich verschlechtert: Verzögerungen und Staus nahmen im Vergleich zum Vorjahr stark zu. Dennoch blieb die Gesamtbelastung unter dem Niveau von 2019, dem Jahr vor der Pandemie.

Das Jahr begann mit einem Rekordstau: Am 20. Januar bildete sich auf der A61 bei Mönchengladbach ein 56 Kilometer langer Rückstau – der längste des gesamten Jahres.

Im Laufe des Jahres nahmen die Staus kontinuierlich zu und erreichten ihren Höhepunkt in den Monaten Juli, August und September. Allein im August übertraf die Staubildung den gleichen Monat des Jahres 2019 – ein seltener Spitzenwert. Die Gesamtzahl der Verspätungsstunden durch Behinderungen stieg auf 427.000, fast 30 Prozent mehr als 2022.

Am stärksten betroffen war die A3, gefolgt von der A8 und der A10. Nordrhein-Westfalen verzeichnete mit knapp 34 Prozent den größten Anteil aller Staus. Die staureichsten Wochentage waren Mittwoch und Donnerstag, an denen es jeweils rund 1.500 Stau-Stunden gab.

Die Einführung des 49-Euro-Tickets im Mai brachte kaum Entlastung im Berufsverkehr. Bis Ende 2023 summierten sich die Stau-Stunden auf 521.000 – und lagen damit weiterhin unter dem Wert von 2019.

Zusammenfassend nahmen Staus und zähfließender Verkehr auf deutschen Autobahnen 2023 zu, mit Rekordverzögerungen und anhaltenden Spitzenwerten in den Sommermonaten. Dennoch erreichte die Staubelastung nicht wieder das Niveau von 2019.

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