SPD Solingen ehrt Ehrenamtliche – doch Respektlosigkeit nimmt zu
Die SPD-Fraktion in Solingen hat öffentlich die entscheidende Rolle von Ehrenamtlichen und Helferinnen und Helfern in der Stadt gewürdigt. Uli Preuss, sozialpolitischer Sprecher der Partei im Ausschuss für Soziales, schloss sich mit der Ratsfraktion dem Dank an diese Gruppen an. Die Stellungnahme erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender Respektlosigkeit gegenüber Freiwilligen in der Region.
Preuss setzt sich seit Langem für soziale Belange in Solingen ein. Als SPD-Vertreter in Sozialfragen betonte er die unverzichtbare Arbeit von ehrenamtlichen Einsatzkräften – insbesondere während jüngster Krisen wie Erdbeben. Ihr Engagement in Rettung und Betreuung habe sich als unersetzlich erwiesen.
In ihrem Schreiben geht die SPD-Fraktion direkt auf die wachsende Geringschätzung ein, der diese Helferinnen und Helfer ausgesetzt sind. Sie fordert Bund und Länder auf, aktiv zu werden, und verlangt eine konsequentere Durchsetzung von Regelungen zum Schutz der Ehrenamtlichen sowie die Sicherstellung der öffentlichen Zusammenarbeit.
Neben Hilfsorganisationen richteten Preuss und die Fraktion ihren Dank auch an die Feuerwehr Solingen, die Polizei und die städtischen Ordnungsdienste. Sie ermutigten die Freiwilligen, den Wert ihres Einsatzes nicht zu unterschätzen, und versprachen, den Dialog mit allen Beteiligten weiterzuführen.
Mit ihrem Appell will die SPD die Position der Ehrenamtlichen in Solingen stärken. Gefordert werden mehr staatliche Unterstützung und klarere Erwartungen an das Bürgerverhalten. Die Botschaft der Fraktion unterstreicht, wie wichtig Respekt und Zusammenarbeit für eine wirksame Gemeinschaftshilfe sind.






