Solinger Symposium reflektiert Intensivmedizin nach drei Jahren Pandemie
Sophia WeberSolinger Symposium reflektiert Intensivmedizin nach drei Jahren Pandemie
16. Symposium der Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin und Palliativmedizin am Solinger Klinikum
Am Solinger Klinikum fand das 16. Symposium der Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin und Palliativmedizin statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Veränderungen in der Intensivmedizin nach drei Jahren COVID-19-Pandemie. Unter der Leitung von Professor Thomas Standl, dem Chefarzt der Klinik, trafen sich führende Expertinnen und Experten im Kunstmuseum Solingen zu einem fachlichen Austausch.
Das Symposium beleuchtete zentrale Themen innerhalb der vier Säulen der Anästhesiologie. Dazu zählten die Schmerztherapie sowie die Erkennung und Behandlung von Delir-Zuständen. Diskutiert wurden zudem Überversorgung in der Intensivmedizin, die Notwendigkeit von Triage-Entscheidungen, Beatmungstherapien und der Einsatz der extrakorporalen Membranoxygenierung (ECMO) im Zusammenhang mit COVID-19.
Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) stellte ein neues Konzept vor: „Kinder als Besucher auf Intensivstationen“. Parallel kündigte die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) eine wissenschaftliche Auswertung an, um Empfehlungen für den Besuch von Kindern auf Intensivstationen zu untermauern.
Die Veranstaltung bot praxisnahe, berufsübergreifende Einblicke für Klinikmitarbeitende. Ärztinnen, Ärzte und Pflegeteams profitierten von direkten Gesprächen und vertieften Austausch über alltagsrelevante Herausforderungen in der klinischen Praxis.
Das Symposium diente als Plattform, um aktuelle Entwicklungen und praxisrelevantes Wissen in der Intensivmedizin und Patientenversorgung zu teilen. Die Diskussionen zielten darauf ab, Versorgungsstandards zu verbessern und die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Fachgebiet zu stärken.






