Solingen zeigt Solidarität mit Partnerstadt Ness Ziona nach Raketenangriffen
Sophia WeberSolingen zeigt Solidarität mit Partnerstadt Ness Ziona nach Raketenangriffen
Die nordrhein-westfälische Stadt Solingen hat ihrer israelischen Partnerstadt Ness Ziona nach Raketenangriffen am Wochenende Solidarität bekundet. Am Samstagabend schlugen zwei Raketen im Stadtgebiet ein, die Sachschäden verursachten, aber glücklicherweise keine Verletzten forderten. Der Angriff ist Teil einer breiten Welle von Raketenbeschüssen, die die Hamas seit dem Wochenende auf Israel verübt.
Ness Ziona, in dem etwa 40.000 Menschen leben, ist seit 1986 mit Solingen durch eine Städtepartnerschaft verbunden. Ziel der Kooperation ist es, kulturelle und soziale Bindungen zwischen den beiden Gemeinden zu stärken.
Am Samstag feuerte die Hamas mehrere Raketen auf israelische Zivilgebiete ab, darunter auch auf Ness Ziona. Bei dem Angriff wurden Gebäude beschädigt, doch blieb die Bevölkerung unverletzt. Als Reaktion darauf wandte sich Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach an seinen Amtskollegen Shmuel Boxer, um seine Unterstützung und Verbundenheit auszudrücken.
Kurzbach verurteilte die Gewalt scharf und forderte ein Ende der Feindseligkeiten. Er betonte die Dringlichkeit eines Friedens und rief die Angreifer auf, ihre „unmenschlichen Handlungen“ zu beenden, wie er es formulierte.
Die Raketenangriffe haben die Spannungen in der Region weiter verschärft, wobei Ness Ziona zu den betroffenen Gebieten zählt. Solingens Oberbürgermeister bekräftigte die enge Verbindung zu seiner Partnerstadt und bot in der Krise Unterstützung an. Die Lage bleibt angespannt, während sich die Ereignisse weiterentwickeln.






