Solingen verbietet Handys in fünften Klassen für besseres Lernklima
Charlotte WagnerSolingen verbietet Handys in fünften Klassen für besseres Lernklima
Solingen führt handyfreie fünfte Klassen für rund 1.000 Kinder ein
Die Maßnahme ist das Ergebnis einer Vereinbarung zwischen Eltern, Schulen und Schülerinnen und Schülern, um soziale Medien während des Unterrichts auszuschließen. Dieser Schritt erfolgt, während die Stadt als kinderfreundlichste Großstadt Deutschlands unter 50 Mitbewerbern Anerkennung findet.
Das Verbot von Handys in den Klassenstufen fünf wurde gemeinsam von Familien, Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern beschlossen. Alle Beteiligten einigten sich darauf, soziale Medien aus dem Lernumfeld zu verbannen. Helga Bisier, die Sprecherin der Stadt für Schulangelegenheiten, betonte die Zusammenarbeit hinter der Initiative.
Trotz finanzieller Engpässe treibt die Solinger Verwaltung Projekte voran, die jungen Einwohnerinnen und Einwohnern zugutekommen. Besonders die Abteilung Becker hat innovative Lösungen für Familien entwickelt. Dazu gehört der Ausbau von Kita-Plätzen für unter Dreijährige, deren Bedarf nun fast vollständig gedeckt wird.
Solingens Ruf als kinderfreundliche Stadt stützt sich auf seine zahlreichen Grünflächen und gut gepflegten Spielplätze. Parks und Freizeitbereiche durchziehen die Stadt und bieten Kindern leicht zugängliche Orte zum Spielen. Die Verantwortlichen sind überzeugt, dass solche praktischen Maßnahmen politische Entfremdung verringern, indem sie den Alltag von Familien direkt verbessern.
Die handyfreie Regelung betrifft nun 1.000 Schülerinnen und Schüler in den fünften Klassen Solingens. Zusammen mit dem gut ausgebauten Spielplatznetz und dem fast flächendeckenden Kita-Angebot setzt die Stadt weiterhin auf die Bedürfnisse von Kindern – trotz anhaltender Haushaltsbelastungen. Damit zeigt sie, dass sie auf greifbare Ergebnisse für ihre Bürgerinnen und Bürger setzt.






