Solingen startet neuen Ausschuss für Transparenz und Bürgerbeteiligung
Theo BauerSolingen startet neuen Ausschuss für Transparenz und Bürgerbeteiligung
Solingens neuer Ausschuss für Transparenz, Bürgerbeteiligung und Gleichberechtigung trat am 5. Februar 2026 zu seiner ersten Sitzung zusammen. Damit setzt die Stadt einen wichtigen Schritt zur Erfüllung eines zentralen Wahlversprechens der Bürgergemeinschaft für Solingen e.V.
Der unter dem Vorsitz von Martin Bender und seiner Stellvertreterin Erkan Sarıkaya stehende Ausschuss widmet sich den Themen Offenheit, Rechenschaftspflicht und einem respektvollen öffentlichen Dialog. Seine Gründung geht auf das Wahlkampfversprechen zurück, die Verbindung zwischen Kommunalpolitik und Bürgerschaft zu stärken.
Bürgerinnen und Bürger können ab sofort Ideen und Vorschläge direkt per E-Mail an [email protected] einreichen. Ziel der Initiative ist es, Politik und Verwaltung zugänglicher zu gestalten und neue Formen der Bürgerbeteiligung zu fördern.
Die Sitzung am 5. Februar war die erste und bisher einzige öffentlich dokumentierte Zusammenkunft des Gremiums. Vor diesem Datum fanden keine weiteren Treffen statt, da der Ausschuss vor 2026 noch nicht bestand.
Die Einrichtung des Ausschusses markiert einen offiziellen Vorstoß für mehr Transparenz in Solingen. Die Bürger verfügen nun über einen direkten Kanal, um lokale Entscheidungen mitzugestalten. Ob das Vorhaben gelingt, hängt maßgeblich vom öffentlichen Engagement und der Fähigkeit des Gremiums ab, aus Vorschlägen konkrete Maßnahmen abzuleiten.
BfS-Vizepräsident schlägt Bürgerhaushalt für 2027 vor
Die Führung des Gremiums hat neue Transparenzmaßnahmen skizziert. Wichtige Entwicklungen sind:
- Erkan Sarıkaya schlug einen Bürgerhaushalt für 2027 während einer strategischen Sitzung am 28. Februar bis 1. März vor.
- Das Vorhaben soll es den Einwohnern ermöglichen, direkt die Ausgabenprioritäten zu gestalten.
- 'Das Volk weiß am besten, wo investiert werden soll,' sagte Sarıkaya und betonte die partizipative governance.






