Solingen kämpft mit steigender Langzeitarbeitslosigkeit trotz stabiler Quote

Solingen kämpft mit steigender Langzeitarbeitslosigkeit trotz stabiler Quote
Arbeitslosigkeit in Solingen zeigt gemischte Trends im aktuellen Berichtsmonat
In Solingen präsentieren sich die Arbeitsmarktzahlen im jüngsten Berichtsmonat uneinheitlich: Während sich 1.100 Menschen neu bei der Arbeitsagentur als arbeitslos gemeldet haben, fanden gleichzeitig über 1.200 andere eine Beschäftigung und verließen die Arbeitslosigkeit. Die Arbeitslosenquote der Stadt blieb indes stabil bei 8,3 Prozent – doch Sorgen bereitet der anhaltende Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit.
Laut den aktuellsten Daten meldeten sich in Solingen 1.100 Personen bei der Arbeitsagentur als arbeitslos an. Davon hatten 411 gerade erst ihre vorherige Beschäftigung verloren, was auf eine wachsende Tendenz hindeutet: Immer mehr Menschen tun sich schwer, schnell einen neuen Job zu finden. Gleichzeitig schafften 1.261 Einwohner den Ausstieg aus der Arbeitslosigkeit – ein Zeichen für die weiterhin bestehende Dynamik auf dem lokalen Arbeitsmarkt.
Die Zahl der Langzeitarbeitslosen in Solingen ist im vergangenen Jahr gestiegen. Ein Anstieg um 238 Personen brachte die Gesamtzahl auf 3.505, was darauf schließen lässt, dass einige Arbeitssuchende längerfristige Schwierigkeiten haben, wieder in den Beruf einzusteigen. Dieser Trend deckt sich mit den Beobachtungen der Arbeitsagentur, die vermehrt feststellt, dass Betroffene nach dem Verlust ihres Jobs länger für die Stellensuche benötigen. In der gesamten Region Bergisches Städtedreieck liegt die Arbeitslosenquote bei 9,6 Prozent. Insgesamt sind dort 32.188 Menschen ohne Beschäftigung gemeldet – ein Indiz für die anhaltenden Herausforderungen auf dem regionalen Arbeitsmarkt.
Trotz der Schwankungen bei den Arbeitslosenzahlen blieb die Quote in Solingen bei 8,3 Prozent. Der Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit verdeutlicht jedoch anhaltende Hürden für bestimmte Gruppen von Arbeitssuchenden. Die regionale Quote von 9,6 Prozent unterstreicht zudem die wirtschaftlichen Belastungen, denen das Bergische Städtedreieck insgesamt ausgesetzt ist.

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