Solingen: Immobilienpreise steigen 2022 – doch Käufer bleiben zurückhaltend
Sophia WeberSolingen: Immobilienpreise steigen 2022 – doch Käufer bleiben zurückhaltend
Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Solingen veröffentlicht Immobilienmarktbericht 2023
Am 28. März 2023 legte der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Solingen seinen Immobilienmarktbericht 2023 vor. Darin werden zentrale Entwicklungen des lokalen Immobilienmarkts für das Jahr 2022 aufgezeigt – darunter steigende Preise bei rückläufigen Transaktionen.
Die Preise für Wohnbauland in Solingen stiegen 2022 im Schnitt um 5 Prozent. Gleichzeitig ging die Zahl der Kaufverträge um 11 Prozent zurück, während das Transaktionsvolumen um etwa 3 Prozent sank.
Neubau-Eigentumswohnungen erzielten durchschnittlich über 4.200 Euro pro Quadratmeter. Bei Bestandswohnungen stieg der Preis um 10 Prozent. Rund 40 Prozent aller Kaufverträge betrafen Eigentumswohnungen oder Teileigentum.
Insgesamt registrierte die Stadt 1.132 Kaufverträge mit einem Gesamtvolumen von 443,5 Millionen Euro – ein Rückgang um 20 Prozent bei den Verträgen und 16 Prozent beim Transaktionswert im Vergleich zu 2021. Etwa 35 Prozent der Käufer hatten zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses ihren Wohnsitz außerhalb Solingens.
Der Ausschuss ermittelt jährlich auch die Bodenrichtwerte und Marktanpassungsfaktoren, die im Bericht sowie auf der Plattform BORIS.NRW veröffentlicht werden.
Der Bericht zeichnet das Bild eines Marktes mit höheren Preisen, aber weniger Geschäften im Jahr 2022: Während Grundstücks- und Immobilienwerte stiegen, nahm das Transaktionsvolumen ab. Die Daten bieten eine klare Übersicht über die Immobilienaktivität in Solingen für das vergangene Jahr.
