05 June 2026, 13:55

Solingen findet Kompromiss für Veloroute II – doch Streit um Trassenführung bleibt

FDP begrüßt Kompromiss bei Veloroute

Solingen findet Kompromiss für Veloroute II – doch Streit um Trassenführung bleibt

In Solingen ist ein Kompromiss für die Veloroute II gefunden worden, sodass die Stadt nun mit der Planung voranschreiten kann. Die Radverkehrsverbindung soll die Stadtteile Ohligs und Mitte verbinden, doch über den genauen Verlauf wird weiterhin diskutiert. Lokale Verantwortliche betonen, wie wichtig es ist, die Radinfrastruktur mit anderen Verkehrsbedürfnissen und den Anliegen der Anwohner in Einklang zu bringen.

Die FDP-Fraktion im Stadtrat begrüßte die Einigung und bezeichnete sie als Schritt hin zu einer praxisnahen Planung. Jürgen Albermann, Fraktionsvorsitzender der FDP, unterstrich, dass bei der Gestaltung der Route alle Verkehrsteilnehmer sowie die Belange der Anwohner berücksichtigt werden müssten.

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Die Stadtverwaltung steht nun vor der Herausforderung, möglichst viele Parkplätze zu erhalten. Um dies zu erreichen, sollen Parkflächen durch Anwohnerparkausweise, Kurzparkzonen und ausgewiesene Ladebereiche effizienter genutzt werden. Gleichzeitig gilt es, Bedenken auszuräumen, dass eine Fahrradspur auf einer stark befahrenen Hauptstraße die Konflikte zwischen Verkehrsteilnehmern verschärfen und die Sicherheit der Radfahrer nicht verbessern könnte.

Zwei Varianten werden nun detailliert geprüft: eine Führung über die Hauptverkehrsstraße und eine alternative Route über ruhigere Nebenstraßen. Letztere könnte Radfahrern eine sicherere und möglicherweise sogar schnellere Verbindung bieten. Die Verwaltung wird für beide Optionen Vorplanungen erstellen, bevor über die endgültige Trassenführung entschieden wird.

Der gefundene Kompromiss ermöglicht es der Stadt, die Planung der Veloroute II zügig voranzutreiben. Ausgearbeitete Vorschläge für die Hauptstraßen- und die Nebenstraßen-Variante werden vor der endgültigen Entscheidung geprüft. Die gewählte Route muss den Radverkehrsbedürfnissen gerecht werden, gleichzeitig aber auch ausreichend Parkmöglichkeiten und einen fließenden Gesamtverkehr gewährleisten.

Quelle