Solingen feiert den Internationalen Frauentag mit Protest, Kultur und Diskussionen
Sophia WeberSolingen feiert den Internationalen Frauentag mit Protest, Kultur und Diskussionen
Solingen startet Programm zum Internationalen Frauentag
Die Stadt Solingen hat ihr Programm zum Internationalen Frauentag gestartet. Organisiert vom Büro für Gleichstellung zielt es darauf ab, Themen wie gleiche Bezahlung zu beleuchten und gleichzeitig die Leistungen von Frauen zu würdigen. In den kommenden Wochen finden in der gesamten Stadt vielfältige Veranstaltungen statt.
Der Auftakt war bereits eindrucksvoll: Am 14. Februar fand am Walder Kirchplatz eine Tanzprotestaktion unter dem Motto One Billion Rising statt, die sich gegen Gewalt an Frauen richtete. Im Anschluss wurde ein Programmheft mit 14 Veranstaltungen veröffentlicht, das sowohl in gedruckter Form als auch online auf der Website der Stadt verfügbar ist.
Das Programm umfasst politische Diskussionen, Vorträge und Workshops. Ein öffentliches Forum, das Solinger Frauenforum, findet am 6. März von 17:00 bis 19:00 Uhr in der Gläsernen Werkstatt in der Hauptstraße statt. Kulturelle Höhepunkte sind ein autobiografischer Film über das Modeln in der DDR, geführte Museumsführungen und ein Theaterstück über das Leben von Frida Kahlo. Zudem ist ein Vortrag über die Schriftstellerin Claire Goll geplant.
Ein zentrales Event trägt den Titel „Was verdient eine Frau? Oft zu wenig!“ und thematisiert die anhaltende Problematik der Entgeltgleichheit. Das Programm möchte die Anerkennung, Unterstützung und Gerechtigkeit für Frauen fördern und gleichzeitig ihre Stimmen und Geschichten der Widerstandsfähigkeit verstärken.
Das Solinger Programm zum Internationalen Frauentag bietet eine Mischung aus politischen, kulturellen und bildungsbezogenen Veranstaltungen. Die Stadt hat das Heft weitreichend zugänglich gemacht, um die Teilnahme zu erleichtern. Alle Aktivitäten sind darauf ausgelegt, den Dialog und das Bewusstsein für Frauenrechte und ihre Beiträge zu stärken.






