Schwerverletzter nach ICE-Unfall in Leichlingen: Handy-Ablenkung mit dramatischen Folgen

Admin User
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Eine Innenansicht eines Bahnhofs mit einem Zug auf der linken Seite und Menschen auf dem Bahnsteig; Ankündigungen sind oben im Bild zu sehen.

Schwerverletzter nach ICE-Unfall in Leichlingen: Handy-Ablenkung mit dramatischen Folgen

Schwerverletzter nach Zusammenstoß mit ICE in Leichlingen – Bundespolizei warnt vor Ablenkung an Bahnsteigen

Ein 27-jähriger Mann wurde am Donnerstagabend am Bahnhof Leichlingen schwer verletzt, als er von einem ICE erfasst wurde. Die Bundespolizei warnte nach dem Vorfall erneut vor den Gefahren von Unaufmerksamkeit in der Nähe von Bahnsteigen.

Der Mann stand zu nah an der Bahnsteigkante und war in sein Handy vertieft, als der Hochgeschwindigkeitszug herannahte. Trotz einer Notbremsung und Warnsignalen des Triebfahrzeugführers konnte der Zusammenstoß nicht verhindert werden. Der Verletzte erlitt eine schwere Kopfverletzung und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Universitätsklinik geflogen.

Durch den Unfall musste die Bahnstrecke zwischen Leverkusen-Opladen und dem Bahnhof Leichlingen vorübergehend gesperrt werden, was zu Betriebsbehinderungen bei der Deutschen Bahn führte. Nina Wittek, Leiterin der Pressestelle beim Bundespolizeidirektion Sankt Augustin, bestätigte diese Angaben.

Die Bundespolizei erinnerte in diesem Zusammenhang an die Risiken von Ablenkung an Bahnsteigen. Reisende werden aufgefordert, ausreichend Abstand zur Kante zu halten und auf die Nutzung von Handys zu verzichten. Auch die Deutsche Bahn wies darauf hin, die Sicherheitshinweise zu beachten, um solche Unfälle zu vermeiden.