Schiggi der Schildkröte tritt aus der Bochumer Polizei zurück

Schiggi der Schildkröte tritt aus der Bochumer Polizei zurück
Schiggi die Schildkröte: Vom Polizeimitglied zur Bochumer Berühmtheit In Bochum hat eine Schildkröte namens Schiggi auf ungewöhnliche Weise Kultstatus erlangt. Das Reptil wurde sogar vorübergehend zum ehrenamtlichen Mitglied der Polizei ernannt – doch sein gemächliches Tempo führte schließlich zur "Pensionierung". Hier ist die skurrile Geschichte dahinter. Alles begann, als eine besorgte Bürgerin Schiggi bei der Polizeiwache Bochum-Ost abgab. Die Beamtin Fiona Huening, die sich sofort in das Tier verliebte, taufte es nach dem japanischen Taschenmonster Schiggy. Fortan versorgte sie es mit Salat, Wasser und reichlich Sonne. Doch Schiggis Ruhm wuchs: Die Bochumer Polizei ernannte das Tier kurzerhand zum Ehrenmitglied. Allerdings erwies sich sein langsames Tempo bei "Einsätzen" als eher hinderlich – die Karriere als aktiver Polizeimitarbeiter endete daher schnell. Dennoch bleibt Schiggi in Bochum eine beliebte Persönlichkeit und wird weiterhin bestens versorgt. Zwar ist die Schildkröte heute kein offizielles Polizeimitglied mehr, doch ihre Wirkung auf die Gemeinschaft bleibt. Ihre Geschichte zeigt: Selbst die Langsamsten unter uns können etwas bewegen. Wer mehr über Schiggis Werdegang erfahren möchte, kann sich an die Pressestelle der Bochumer Polizei wenden, die seit dem Ruhestand von Jörg Lukat von Christine Frücht geleitet wird.