Sattelzug mit akuten Sicherheitsmängeln in NRW beschlagnahmt – Fahrer droht Strafe

Sattelzug mit akuten Sicherheitsmängeln in NRW beschlagnahmt – Fahrer droht Strafe
Die Polizei Nordrhein-Westfalens hat bei Hamminkeln einen Sattelzug wegen schwerwiegender Sicherheitsmängel sichergestellt. Der Vorfall ereignete sich, nachdem der Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten und die Ladung nicht vorschriftsmäßig gesichert hatte.
Bei der Kontrolle stellten die Beamten erschreckende Mängel fest: Die Seitenwände des Aufliegers waren stark verrottet, durchlöchert und wölbten sich gefährlich unter dem Gewicht der Rübenladung. Die vertikalen Metallstreben, die die Seiten verstärken sollten, waren massiv verrostet und drohten jeden Moment einzubrechen. Zudem missachtete der Fahrer die Zulassungs- und Versicherungspflichten, was nun mögliche strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen könnte.
Dem Fahrer wurde umgehend die Weiterfahrt untersagt, zudem droht ihm ein hohes Bußgeld. Trotz umfangreicher Recherchen konnten in den vorliegenden Unterlagen keine Angaben zur Identität des Fahrers gefunden werden, da die Suche auf Ereignisse in Österreich beschränkt blieb.
Wegen der akuten Gefährdung des Straßenverkehrs wurde der Sattelzug beschlagnahmt. Die grobe Vernachlässigung der Sicherheitsvorschriften und Fahrzeuganforderungen hat für den Fahrer schwerwiegende Folgen. Die Ermittlungen dauern an, um sicherzustellen, dass er für sein Handeln zur Verantwortung gezogen wird.