Rote Karte-Sperre: Köln muss ohne van den Berg auf das Hinrunden-Ende verzichten

Admin User
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Eine Gruppe von Spielern in Trikots und Helmen steht auf einem Feld, mit Zuschauern im Hintergrund, die auf Stühlen sitzen.

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Die defensiven Probleme des 1. FC Köln haben sich nach einer kostspieligen Niederlage gegen Union Berlin weiter verschärft. Ein spätes Tor in der Nachspielzeit besiegelte die 0:1-Niederlage und verschlimmerte die ohnehin schon prekäre Abwehrsituation der Kölner. Nun muss das Team in zwei entscheidenden Partien vor der Winterpause auf einen Schlüsselspieler verzichten – und das aufgrund einer Sperre.

Rav van den Berg sah in der 82. Minute des Spiels gegen Union Berlin die Rote Karte. Der niederländische Verteidiger wurde als letzter Mann wegen Handspiels des Feldes verwiesen und ließ seine Mannschaft damit in Unterzahl zurück. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bestätigte später eine Zweispielsperre für den Vorfall.

Die Strafe schließt van den Berg für die letzten beiden Spiele des 1. FC Köln vor der Winterpause aus. Er wird sowohl das Auswärtsspiel bei Heidenheim am 10. Januar als auch das Heimspiel gegen den FC Bayern München vier Tage später verpassen. Sein Fehlen verschärft die Abwehrkrise des Vereins zusätzlich, da mit Timo Hübers und Luca Kilian bereits zwei weitere Verteidiger verletzungsbedingt ausfallen. Trainer Lukas Kwasniok reagierte im Spiel gegen Union Berlin, indem er Tom Krauß auf die linke Abwehrposition schob – eine taktische Maßnahme, die sich möglicherweise auch in den kommenden Partien fortsetzen wird. Unterdessen könnte Joel Schmied, der sich von einer Oberschenkelverletzung erholt, im neuen Jahr zurückkehren, doch seine Spielpraxis bleibt fraglich.

Mit nur noch zwei Spielen bis zum Ende der Hinrunde muss der 1. FC Köln nun auf drei Stammverteidiger verzichten. Die Sperre lässt Kwasniok in der Abwehr kaum Alternativen – und das vor den schwierigen Duellen gegen Heidenheim und den FC Bayern. Die defensiven Schwächen des Teams werden in den nächsten Tagen weiter auf die Probe gestellt.