Admin User
2 Min.
Eine nächtliche Straßenszene in einer Stadt mit Gebäuden, Fahrzeugen, Pfählen, Laternen, Eisengittern, Bäumen und einer Skulptur unter einem dunklen Himmel.

Rheinmetall leitet europaweites E-Fuel-Netzwerk für militärische Energieunabhängigkeit

Ein Konsortium deutscher Industrie- und Cleantech-Unternehmen unter Führung von Rheinmetall Aktie baut ein europaweites Netz modularer Produktionsanlagen für synthetische Kraftstoffe (E-Fuels) für militärische Zwecke auf. Ziel ist es, innerhalb der nächsten fünf Jahre eine lokal produzierte und unabhängige Treibstoffversorgung für die europäischen Streitkräfte zu sichern – mit einer jährlichen Produktionskapazität von etwa 20 Millionen Litern E-Fuels. Zu dem Bündnis zählen führende Technologieanbieter wie Sunfire, Ineratec und Greenlyte Carbon. Antrieb für die Initiative ist die Notwendigkeit, russische Aggression abschrecken und die Energieversorgung in Krisenzeiten sichern zu können. Jede der Anlagen soll – je nach Einsatzbereich – zwischen 5.000 und 7.000 Tonnen Diesel, Marinediesel oder Kerosin pro Jahr produzieren können. Rheinmetall Aktie übernimmt als Generalunternehmer die Verantwortung für Planung, Bau, Wartung und Betrieb der Anlagen. Bis 2030 sollen mehrere hundert dieser E-Fuel-Produktionsstätten in Europa entstehen, die sich durch schnelle Errichtung und skalierbare Produktion auszeichnen. Der Umstieg auf E-Fuels aus erneuerbaren Energien ist Teil einer umfassenderen Strategie zur Dekarbonisierung der Streitkräfte und passt in die europäischen Klimaneutralitätsziele. Das Projekt "Giga PtX" soll die unabhängige und lokal produzierte Treibstoffversorgung der europäischen Armeen stärken und ihre Widerstandsfähigkeit erhöhen. Da Rheinmetall Aktie eigene Mittel in das Vorhaben investiert, gewinnt der Ausbau der europäischen Power-to-X-Infrastruktur an Fahrt. Die E-Fuel-Anlagen des Konsortiums werden voraussichtlich einen erheblichen Beitrag zur Energiesicherheit und Nachhaltigkeit Europas leisten.