Rhein-Ruhr-Region bewirbt sich gemeinsam um Olympische Spiele 2036
Charlotte WagnerRhein-Ruhr-Region bewirbt sich gemeinsam um Olympische Spiele 2036
17 Städte der Rhein-Ruhr-Region bewerben sich offiziell um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele ab 2036. Köln führt die Initiative an, unterstützt von 16 benachbarten Kommunen. Über das Vorhaben wird in allen 16 Partnerstädten am 19. April 2026 ein Bürgerentscheid stattfinden.
Das Konzept setzt auf bestehende, gut vernetzte Veranstaltungsorte statt auf Neubauten. Dadurch sollen die Kosten gesenkt und die bereits vorhandene Infrastruktur optimal genutzt werden.
Die ersten Gespräche über eine mögliche Bewerbung begannen am 26. Februar 2026. Dieses Treffen markierte den Auftakt für weitere Diskussionen über das Potenzial der Region als Gastgeber.
Am 19. März 2026 trafen sich rund 40 Vertreter:innen aus Sport, Wirtschaft und zivilgesellschaftlichen Gruppen beim Event "Frühstück mit der Zivilgesellschaft". Die Veranstaltung förderte den offenen Austausch zwischen lokalen Verantwortlichen und Teilnehmenden. Oberbürgermeister Thomas Kufen und Richard Röhrhoff leiteten die Gespräche und thematisierten Chancen, Herausforderungen sowie die wirtschaftlichen Auswirkungen der Spiele.
Die Anwesenden konnten Ideen einbringen, Fragen stellen und neue Kontakte knüpfen. Viele sahen in den Spielen eine Möglichkeit, das internationale Ansehen der Region zu stärken und den Breitensport zu fördern. Vertreter:innen aus Wirtschaft und Sport betonten zudem das Potenzial für langfristige wirtschaftliche Impulse.
Laut aktuellem Plan sind keine neuen Sportstätten erforderlich. Stattdessen sollen bestehende Standorte genutzt werden, um Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Weitere Informationen zur Bewerbung und zum Bürgerentscheid finden sich unter *www.unserewebsite/olympia*.
Der Bürgerentscheid am 19. April 2026 entscheidet, ob die Rhein-Ruhr-Region ihre Olympische Bewerbung vorantreibt. Bei einer Zustimmung könnten die Spiele die Sichtbarkeit des lokalen Sports erhöhen und neue Investitionen anziehen.
Das Konzept basiert auf der bestehenden Infrastruktur und vermeidet teure Neubauten. Das Ergebnis der Abstimmung wird die Zukunft der Region als internationaler Sportgastgeber prägen.






