Razzien in Münster: Illegales Bauunternehmen zerschlagen – Waffen und Bargeld beschlagnahmt
Charlotte WagnerRazzien in Münster: Illegales Bauunternehmen zerschlagen – Waffen und Bargeld beschlagnahmt
Behörden in Münster haben eine Reihe von Razzien gegen ein mutmaßlich illegales Bauunternehmen durchgeführt. Dabei wurden zwei Männer festgenommen, und Ermittler beschlagnahmten Zehntausende Bargeld sowie nicht registrierte Schusswaffen. An der Aktion waren sowohl die Staatsanwaltschaft als auch Zollfahnder beteiligt.
Die Staatsanwaltschaft Münster leitete die Durchsuchungen am Mittwoch in Münster und Senden. Der Hauptverdächtige, ein 33-jähriger Mann, wird beschuldigt, ein Bauunternehmen betrieben zu haben, ohne Mitarbeiter sozialversicherungspflichtig anzumelden oder gesetzliche Haftpflichtbeiträge zu zahlen. Er bleibt nach seiner Festnahme in Untersuchungshaft.
Bei den Durchsuchungen stießen die Beamten auf mehrere illegale Schusswaffen, bei denen es sich vermutlich um funktionsfähige Kriegswaffen aus vergangenen Zeiten handelt. Zudem beschlagnahmten sie insgesamt 38.300 Euro: 12.300 Euro in der Wohnung eines 61-Jährigen und weitere 26.000 Euro in einem Bankschließfach. Ein Fahrzeug wurde im Rahmen einer Vermögenssicherung beschlagnahmt.
Ein zweiter Verdächtiger, 61 Jahre alt, wurde wegen Verstößen gegen Bewährungsauflagen vorläufig festgenommen. Seine Verbindung zu dem Fall wird noch untersucht.
Die Aktion führte zu zwei Festnahmen, der Beschlagnahmung von Bargeld und Waffen sowie der Sicherstellung eines Fahrzeugs. Dem 33-jährigen Hauptverdächtigen drohen Anklagen wegen Steuerhinterziehung und illegaler Beschäftigungspraktiken. Die Ermittlungen dauern an.






