25 April 2026, 18:03

Razzien in Lünen: Illegale Glücksspielautomaten, Lachgas und abgelaufene Waren beschlagnahmt

Schwarze und weiße Zeichnung einer Fabrik mit rauchenden Schornsteinen, umgeben von Gebäuden, Bäumen, Pflanzen, Gras und einem Zaun, mit dem Text "New York State Penitentiary" unten.

Razzien in Lünen: Illegale Glücksspielautomaten, Lachgas und abgelaufene Waren beschlagnahmt

Gemeinsame Kontrollen in Lünen decken zahlreiche Verstöße gegen Handels- und Sicherheitsvorschriften auf

Bei einer gemeinsamen Aktion in Lünen sind mehrfach Verstöße gegen gewerberechtliche und sicherheitsrelevante Bestimmungen aufgedeckt worden. Wie die Behörden am 17. April mitteilten, wurden bei Kontrollen in 13 Betrieben – darunter Kioske, Restaurants und Spielhallen – verbotene Substanzen, illegale Glücksspielautomaten sowie unsichere Waren beschlagnahmt.

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An den Überprüfungen beteiligten sich das Ordnungsamt, die Polizei und die Ausländerbehörde. Die Einsatzteams besichtigten verschiedene Geschäftsräume in der gesamten Stadt und prüften dabei insbesondere die Einhaltung von Handels- und Sicherheitsvorschriften. Dabei wurden unter anderem 20 Behälter mit Lachgas sichergestellt – eine Substanz, die häufig von Jugendlichen als Rauschmittel missbraucht wird.

Zudem konfiszierten die Beamten 302 nicht zugelassene Portionen "Snus", eine in Deutschland verbotene Form von rauchlosem Tabak. In einem Kiosk im Stadtteil Brambauer beschlagnahmten die Behörden mehrere Kartons mit pyrotechnischen Gegenständen, während in einer Spielhalle ein illegaler Glücksspielautomat entfernt wurde. Die Aktion förderte zudem weitverbreitete Verstöße gegen gewerberechtliche Vorschriften zutage, etwa fehlende Preisschilder, nicht deklarierte Pfandbeträge sowie den Verkauf abgelaufener Waren.

Dr. Christian Klicki, Leiter des Ordnungsamts, betonte den Erfolg der behördenübergreifenden Zusammenarbeit. Der Verkauf von Lachgas an Minderjährige ist in Lünen bereits untersagt, und bundesweite Regelungen begrenzen den Erwerb größerer Mengen des Gases.

Durch die Maßnahme konnten gefährliche und illegale Produkte aus dem Verkehr gezogen werden. Den betroffenen Betrieben drohen bei Verstößen weitere Sanktionen nach dem Gewerberecht. Die Behörden bekräftigten ihr Engagement, die Einhaltung von Sicherheits- und Handelsvorschriften in der Stadt konsequent durchzusetzen.

Quelle