Raubüberfall in Meerbusch: 20-Jähriger mit Reizgas attackiert und beraubt
Charlotte WagnerRaubüberfall in Meerbusch: 20-Jähriger mit Reizgas attackiert und beraubt
Raubüberfall in Meerbuschs Stadtteil Lank-Latum
Am Abend des Montags, dem 24. Februar, ereignete sich in der Im Schieb Straße im Meerbuscher Stadtteil Lank-Latum ein Raubüberfall. Ein 20-jähriger Ortsansässiger wurde bei dem Versuch, ein Handy über eine Online-Plattform zu verkaufen, von zwei Tätern angegriffen. Die Angreifer setzten Reizgas ein, stahlen das Gerät und flüchteten anschließend vom Tatort.
Das Opfer, ein 20-jähriger Einwohner von Meerbusch, hatte sich mit zwei Personen getroffen, um sein Telefon zu verkaufen. Einer der Männer sprühte ihm Reizgas ins Gesicht, während der andere das Handy an sich riss. Auch die Mutter des Opfers und seine jugendliche Schwester, die ebenfalls anwesend waren, wurden von dem Sprühnebel erfasst. Schwerwiegende Verletzungen gab es laut Polizei nicht.
Noch in derselben Nacht, gegen 23:30 Uhr, kam es an der Bushaltestelle Haus Meer in Büderich zu einer Auseinandersetzung. Der 20-Jährige und fünf Bekannte stellten dort einen der mutmaßlichen Räuber. Es entwickelte sich eine Schlägerei, bei der der deutsch-philippinische Tatverdächtige geschlagen und getreten wurde. Die Polizei entnahm eine Blutprobe, bevor sie den Mann wieder auf freien Fuß setzte.
Die Ermittler suchen weiterhin nach dem zweiten Täter, der als etwa 17-jähriger Jugendlicher mit arabischem Erscheinungsbild beschrieben wird. Zuletzt trug er eine hellblaue Jeans, eine schwarze Parajumpers-Jacke und einen Ziegenbart. Beide Parteien haben inzwischen wechselseitig Anzeige erstattet – einmal wegen schwerer Körperverletzung, einmal wegen schweren Raubes.
Die Kriminalpolizei ermittelt weiter und bittet Zeugen, sich zu melden. Medienanfragen sind an den Landrat des Rhein-Kreises Neuss als Polizeibehörde – Pressebüro – zu richten. Der Fall bleibt Gegenstand aktiver Untersuchungen.






