28 April 2026, 14:10

Rassistischer Überfall im Rombergpark: Zwei Frauen nach Picknick-Attacke verletzt

Eine Gruppe von maskierten Menschen geht eine Straße entlang, hält eine Fahne hoch, mit einem geparkten Auto auf der linken Seite, Gebäuden, Bäumen, Schildern, Pfosten, einem Uhrenturm und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund, was auf eine Protestaktion gegen Rassismus hinweist.

Rassistischer Überfall im Rombergpark: Zwei Frauen nach Picknick-Attacke verletzt

Ein gemütlicher Abendpicknick im Dortmunder Rombergpark endete in Gewalt, nachdem zwei betrunkene Männer eine Gruppe mit rassistischen Beleidigungen belästigt hatten. Der Vorfall eskalierte zu einer körperlichen Attacke, bei der zwei junge Frauen verletzt wurden. Die Tatverdächtigen müssen sich nun wegen Strafanzeigen verantworten.

Die Auseinandersetzung begann gegen 20:45 Uhr, als sechs Personen in der Nähe des Kirschblütenwegs ein Picknick abhielten. Zwei Männer, 20 und 21 Jahre alt, näherten sich sichtbar angetrunken, spielten Lieder mit rassistischen Texten, tanzten provokativ und richteten beleidigende Gesten an die Gruppe.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Es kam zum Streit, als zwei 20-jährige Frauen das Verhalten der Männer ansprachen. Die Diskussion artete schnell in Feindseligkeit aus, wobei die Tatverdächtigen rassistische Beschimpfungen ausstießen. Als die Gruppe den Ort verlassen wollte, folgten die Männer ihnen und setzten ihre verbale Attacke fort.

Dann wurde die Situation handgreiflich: Der 20-jährige Tatverdächtige schlug beide Frauen, bevor Passanten die Polizei alarmierten. Die Beamten trafen schnell ein und nahmen die beiden Männer wegen des Verdachts auf Volksverhetzung, Körperverletzung und Beleidigung vorläufig fest.

Der Haupttäter wurde in Untersuchungshaft genommen, um weitere Straftaten zu verhindern. Sein Komplize erhielt ein Betretungsverbot für das Gebiet. Beide Männer waren bisher nicht strafrechtlich in Erscheinung getreten und haben keine bekannten Verbindungen zu rechtsextremen Kreisen.

Gegen die Tatverdächtigen wurden nun offizielle Anklagen erhoben. Der 20-Jährige bleibt in Haft, während sein 21-jähriger Begleiter den Park nicht mehr betreten darf. Die Ermittlungen zu dem rassistischen Übergriff und der Körperverletzung laufen weiter.

Quelle