Raabs neues RTL-Quiz Wer weiß denn schon, was war? floppt bei Kritikern und jungen Zuschauern
Charlotte WagnerRaabs neues RTL-Quiz Wer weiß denn schon, was war? floppt bei Kritikern und jungen Zuschauern
RTL startet neues Quizformat Wer weiß denn schon, was war? – Premierensendung erhält harte Kritik
Am 10. März 2026 startete RTL die neue Quizshow Wer weiß denn schon, was war?, in der Hoffnung, das Abendprogramm zu stärken. Moderiert von Stefan Raab und Barbara Schöneberger traten drei generationenübergreifende Teams gegeneinander an, um einen Hauptgewinn von 100.000 Euro zu erspielen. Doch trotz des Senderselbstvertrauens erntete die Premiere scharfe Kritik in den sozialen Medien.
Die erste Folge verzeichnete 2,45 Millionen Zuschauer und erreichte einen Marktanteil von 8,5 Prozent im deutschen Free-TV. Die Quoten variierten jedoch stark nach Altersgruppe: Bei den 14- bis 49-Jährigen lag der Anteil bei 4,5 Prozent, bei den 14- bis 69-Jährigen bei 7,2 Prozent und bei allen Zuschauern ab drei Jahren bei 10,1 Prozent. Das Konzept sah vor, dass die Teams mit prominenten "Paten" in einem Quiz über historische Ereignisse antreten.
Die Reaktionen in den sozialen Netzwerken fielen überwiegend negativ aus. Viele bezeichneten die Sendung als veraltet, ein Nutzer schrieb: "Raabs TV-Ära ist vorbei." Ein anderer verglich die Musik-Einlagen mit "Die ultimative Chartshow" oder "Morgenmagazin" und kritisierte sie als abgedroschen und einfallslos. Einige prophezeiten sogar eine schnelle Absetzung: "Kann es kaum erwarten, zu sehen, wie schnell das eingestampft wird."
Für Raab ist dies nicht der erste Rückschlag bei RTL. Seine vorherige Show "Die Million gewinnst du nicht mit Stefan Raab" wurde 2025 nach schwachen Quoten und negativem Feedback eingestellt. Trotz der aktuellen Kritik hält der Sender weiterhin an dem Moderator fest. Bereits für den 28. März ist eine weitere Raab-Show mit dem Titel "Stefan & Bully gegen den Rest der Welt" geplant.
Die Premiere blieb hinter den Erwartungen zurück – besonders bei jüngeren Zuschauern. Angesichts der deutlichen Unzufriedenheit der Zuschauer deutet RTLs Entscheidung, weitere Projekte mit Raab umzusetzen, auf langfristiges Vertrauen in seine Strahlkraft hin. Der Hauptgewinn von 100.000 Euro bleibt zwar der größte Anreiz, doch die Zukunft des Formats hängt davon ab, ob sich die Quoten in den kommenden Folgen bessern.