Polizist riskiert 2.000-Kilometer-Trip in einem 1.000-Euro-Auto für den guten Zweck
Moritz WernerPolizist riskiert 2.000-Kilometer-Trip in einem 1.000-Euro-Auto für den guten Zweck
Ein Polizist aus Coesfeld stellt sich einer ungewöhnlichen Herausforderung, um ein Kinderhospiz zu unterstützen. Stefan Feldhaus wird in nur fünf Tagen 2.000 Kilometer durch neun Länder fahren – und das in einem Auto, das nicht mehr als 1.000 Euro wert ist. Die Reise mit dem Namen Carbage Run startet am 24. August in der Nähe von München und verlangt den Teilnehmern sowohl Ausdauer als auch eine Portion Glück ab.
Feldhaus macht sich gemeinsam mit seinen Freunden Ralf Berheide und Willi Büning auf den Weg über Landstraßen, ohne großes technisches Know-how. Ihr Ziel: 111.111,11 Euro für junge Patientinnen und Patienten mit lebensverkürzenden Erkrankungen sammeln.
Die Carbage Run hat strenge Regeln. Jedes Fahrzeug muss mindestens 20 Jahre alt sein, unter 1.000 Euro kosten und eine gültige Hauptuntersuchung bestehen. Feldhaus und sein Team haben ein Auto gewählt, das diese Kriterien erfüllt – doch wie zuverlässig es wirklich ist, bleibt abzuwarten.
Die Rallye führt durch neun Länder und wird sowohl die Fahrzeuge als auch ihre Fahrer an die Grenzen bringen. Trotz des spielerischen Namens legt Feldhaus als Polizist Wert darauf, sich strikt an Verkehrsregeln und Tempolimits zu halten – für ihn eine Frage des Prinzips.
Falls das Auto die fünf Tage übersteht, wollen die drei es versteigern. Der Erlös sowie Spenden kommen direkt dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Südliches Münsterland zugute. Die Einrichtung unterstützt kranke Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit schweren Erkrankungen und finanziert sich ausschließlich durch private Spenden, ohne staatliche Förderung.
Feldhaus und seine Freunde geben offen zu, von Autoreparaturen wenig Ahnung zu haben. Ihr Erfolg hängt davon ab, ob das Fahrzeug bis ins Ziel durchhält.
Am 24. August startet die Rallye – dann wollen sie 2.000 Kilometer in einem für unter 1.000 Euro gekauften Auto zurücklegen. Jede Spende fließt in die Hospizarbeit für junge Patientinnen, Patienten und ihre Familien. Ob das Trio sein Spendenziel von 111.111,11 Euro erreicht, hängt von ihrem Durchhaltevermögen – und der Standfestigkeit ihres Autos – ab.






