Polizist erhält Top-Preis für innovative Terrorismusforschung in NRW
Moritz WernerPolizist erhält Top-Preis für innovative Terrorismusforschung in NRW
Leandro Ragone wurde für seine herausragende Bachelorarbeit an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen (HSPV NRW) ausgezeichnet. Seine Arbeit über präventive Telekommunikationsüberwachung im Kampf gegen Terrorismus brachte ihm im Februar 2025 einen der höchsten Preise ein. Die feierliche Verleihung fand in Duisburg statt.
Ragone gehörte zu 13 Studierenden, die für ihre akademischen Leistungen geehrt wurden. Seine Abschlussarbeit stach besonders durch ihren Fokus auf moderne Methoden der Terrorismusbekämpfung hervor – insbesondere durch den Einsatz von Überwachungstechnologien zur Abwehr von Bedrohungen. Christoph Rüther, Leiter der Behörde und Landrat, betonte die zukunftsweisende Ausrichtung von Ragonés Forschung.
Als Ehrengast nahm Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul an der Veranstaltung teil. Er überreichte Ragone persönlich die Auszeichnung und gratulierte allen Absolventen. Auch Polizeidirektorin Margit Picker begleitete Ragone zur Feier und unterstrich damit die Bedeutung seiner Leistung.
Die Preisverleihung bildete den krönenden Abschluss von Ragonés engagierter Arbeit. Seine Arbeit, die für ihren praxisnahen und innovativen Ansatz gelobt wurde, setzt sich mit zentralen Herausforderungen in der Strafverfolgung und Sicherheitspolitik auseinander.
Die Auszeichnung spiegelt Ragonés Engagement für die Weiterentwicklung der Terrorismusforschung wider. Seine Thesis trägt nun zur Diskussion über präventive Überwachungsmaßnahmen in der Polizeiarbeit bei. Die Veranstaltung in Duisburg unterstrich, wie wichtig akademische Spitzenleistungen für die Gestaltung zukünftiger Polizeistrategien sind.






