23 April 2026, 20:03

Polizei findet vier Kinder in verwahrlostem Haus in Rüthen – 13-Jähriger unter Tatverdacht

Verlassenes Gebäude mit graffiti-bedeckten Wänden und Decke, Schutt auf dem Boden, mehreren Türen und Fenstern im Hintergrund und verstreuten Gegenständen.

Polizei findet vier Kinder in verwahrlostem Haus in Rüthen – 13-Jähriger unter Tatverdacht

Polizei in Rüthen rückt zu verwahrlostem Haus in der Lippstädter Straße aus

Letzten Freitag, kurz vor 15 Uhr, wurde die Polizei in Rüthen zu einem verlassenen Haus in der Lippstädter Straße gerufen. Im Inneren entdeckten die Beamten vier Kinder im Alter von 11 bis 12 Jahren, die sich weigerten, das Gebäude zu verlassen. Mittlerweile steht der Vorfall im Zusammenhang mit einem 13-jährigen Tatverdächtigen, dem Vandalismus und Drohungen gegen die jüngere Gruppe vorgeworfen werden.

Die Kinder berichteten den Ermittlern, ein 13-jähriger Junge habe sie angegriffen, nachdem er herausgefunden habe, dass sie mit der Polizei gesprochen hatten. Später bestätigten die Ermittler, dass derselbe Verdächtige angeblich sämtliche Fenster des Gebäudes eingeschlagen und mit einer Luftdruckwaffe auf die Fassade geschossen haben soll. Zudem waren fremdenfeindliche Parolen an die Wände gesprüht worden.

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Ein 13-jähriger Freund des Beschuldigten soll die jüngeren Kinder in das Haus gebracht haben. Er hatte dabei eine Luftdruckwaffe, Sprühdosen und eine Sturmhaube dabei. Bei seiner Vernehmung in Anwesenheit seiner Mutter gestand der Verdächtige die Taten nicht vollständig ein.

Die Polizei prüft nun, ob die Kinder mit einem weiteren Einbruch in Verbindung stehen könnten, der sich am 14. März 2025 an einer anderen Adresse in der Lippstädter Straße ereignet hatte. Dort wurden ebenfalls Beschädigungen an den Wänden festgestellt, die die Vorwürfe gegen den 13-Jährigen stützen.

Die Ermittlungen dauern an. Die Behörden gehen möglichen Verbindungen zwischen den Kindern und dem früheren Einbruch nach. Dem 13-jährigen Verdächtigen werden Vandalismus, Bedrohungen und Beteiligung an dem Vorfall zur Last gelegt. Die Polizei sammelt weiterhin Beweise, um das volle Ausmaß der Straftaten aufzuklären.

Quelle