Polizei deckt bei Verkehrskontrollen Drogenhandel und Rasen auf
Polizei in Wuppertal und Remscheid-Lennep führt gezielte Verkehrskontrollen durch
Am vergangenen Wochenende hat die Polizei in Wuppertal und Remscheid-Lennep gezielte Verkehrskontrollen durchgeführt. Innerhalb von zwei Tagen überprüften Beamte Dutzende Fahrzeuge und deckten dabei zahlreiche Verstöße auf – darunter Drogenhandel und gefährliche Verkehrsvergehen. Die Razzia führte zu Festnahmen, Geldstrafen und ordnungsrechtlichen Maßnahmen.
Die Aktion begann am Freitagabend im Stadtteil Heckinghausen. Bei einer Routinekontrolle entdeckten die Beamten in einem Fahrzeug etwa 3,5 Kilogramm Marihuana sowie einen mittleren vierstelligen Bargeldbetrag. Der Fahrer wurde vorläufig festgenommen – im Verdacht des Drogenhandels, des Fahrens ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss.
An anderen Orten in Wuppertal hielten die Beamten am Freitag elf Autofahrer wegen überhöhter Geschwindigkeit an. Zwei von ihnen fuhren ohne gültigen Führerschein, ein weiterer wurde wegen der Nutzung eines Handys am Steuer belangt. Zudem mussten zwei Fahrer eine Blutprobe abgeben, nachdem die Polizei den Verdacht auf Trunkenheit oder Drogeneinfluss im Straßenverkehr hatte.
Am folgenden Tag verlagerte sich der Schwerpunkt der Kontrollen nach Remscheid-Lennep. Von 68 überprüften Fahrzeugen wiesen 19 unerlaubte Veränderungen auf, was zu offiziellen Anzeigen führte. Zehn Fahrer erhielten Bußgeldbescheide wegen Ordnungswidrigkeiten, 13 mussten Sofortstrafen zahlen. Zwei weitere Fahrer ohne Führerschein wurden ermittelt, und zwei weitere mussten wegen Verdachts auf Fahruntüchtigkeit Blutproben abgeben.
Die zweitägige Aktion endete mit Geldstrafen, ordnungsrechtlichen Maßnahmen und mindestens einer Festnahme. Die Polizei ging gegen Rasen, Fahren ohne Führerschein, Drogendelikte und illegale Fahrzeugumbauten vor. Ob weitere Ermittlungen oder Nachfassaktionen geplant sind, teilten die Behörden bisher nicht mit.






