POL-AC: Rechtsextreme Parolen gerufen - Waffen und Drogen beschlagnahmt

POL-AC: Rechtsextreme Parolen gerufen - Waffen und Drogen beschlagnahmt
Die Polizei in Aachen ermittelt nach einem beunruhigenden Vorfall in der Antoniusstraße in Eschweiler, bei dem ein Mann mit einer Schusswaffe um sich geballert und verfassungsfeindliche Parolen gerufen haben soll. Der Vorfall ereignete sich am 23. Dezember 2025 und führte zu Untersuchungen wegen möglicher Verstöße gegen das Waffengesetz, Drogendelikte und der Verwendung verbotener Symbole. Drei Personen wurden vorläufig festgenommen, später aber wieder auf freien Fuß gesetzt, während die Ermittlungen weiterlaufen.
Ein Anwohner hatte die Behörden zunächst auf drei verdächtige Personen in der Antoniusstraße aufmerksam gemacht. Einer der Männer soll dabei Parolen skandiert haben, die mit verfassungsfeindlichen Organisationen in Verbindung stehen, und gleichzeitig in die Luft geschossen haben. Als die Beamten eintrafen, trafen sie auf zwei 28-jährige Männer und eine 27-jährige Frau.
Bei der Kontrolle stellten die Polizisten bei einem der Männer eine Signalpistole sicher. Der andere trug einen Schlagring und hatte Drogen bei sich. Beide Männer standen sichtbar unter Alkoholeinfluss. Alle drei wurden zur Vernehmung auf das Revier gebracht, später jedoch wieder entlassen. Die Ermittler prüfen nun, ob gegen waffenrechtliche Bestimmungen verstoßen wurde und ob drogenrechtliche Konsequenzen folgen. Auch die Verwendung von Symbolen, die mit verbotenen Gruppierungen in Verbindung stehen, wird untersucht. Die Behörden betonten jedoch, dass es keine Hinweise auf eine organisierte Gruppe im Zusammenhang mit dem Vorfall gebe.
Die Ermittlungen dauern an, während die Polizei Beweismaterial zu den Waffen, Drogen und den gerufenen Parolen auswertet. Die drei Personen sind zwar vorerst auf freiem Fuß, weitere rechtliche Schritte bleiben jedoch abhängig von den Ermittlungsergebnissen möglich. Bisher gibt es keine Anzeichen für Verbindungen zu extremistischen Organisationen.