Pepperl+Fuchs profitiert vom Wasserstoffboom mit Explosionsschutz-Technologien
Sophia WeberPepperl+Fuchs profitiert vom Wasserstoffboom mit Explosionsschutz-Technologien
Pepperl+Fuchs verzeichnet steigende Nachfrage nach Explosionsschutz- und Automatisierungslösungen für die Wasserstoffbranche
Mit dem Ausbau des Wasserstoffsektors wächst die Nachfrage nach den Explosionsschutz- und Automatisierungstechnologien von Pepperl+Fuchs. Zwar sind die Lösungen des Unternehmens nicht ausschließlich für Wasserstoff konzipiert, doch spielen sie eine zentrale Rolle für die Sicherheit in der gesamten Branche. Angesichts der zunehmenden politischen und industriellen Unterstützung für grünen Wasserstoff werden diese Systeme immer unverzichtbarer.
Die Produkte von Pepperl+Fuchs sind für den Einsatz in explosionsgefährdeten Umgebungen ausgelegt und lassen sich daher gut in Wasserstoffanwendungen integrieren. Besonders gefragt sind Schnittstellengeräte wie eigensichere Trennbarrieren, die in gefährdeten Bereichen zum Einsatz kommen. Bereit eingesetzt werden diese Lösungen unter anderem an Wasserstofftankstellen sowie in einem großangelegten Infrastrukturprojekt in Nordrhein-Westfalen.
Obwohl Pepperl+Fuchs keine spezifisch für Wasserstoff entwickelten Geräte herstellt, lassen sich die branchenübergreifenden Technologien problemlos in Wasserstoffprozesse einbinden. Ein Beispiel ist der HART-Loop-Converter, der für explosive Atmosphären zertifiziert ist und in Wasserstoff-Brennern für Prozesswärme genutzt wird. Das Gerät ermöglicht die Echtzeitüberwachung von Druck und Temperatur während der Produktion und Nutzung.
Ein weiteres Schlüsselelement ist Ethernet APL, das die durchgängige digitale Kommunikation in Wasserstoffanlagen unterstützt. Diese Technologie beschleunigt die Datenübertragung, liefert Live-Betriebsdaten und erleichtert die vorausschauende Wartung. Zwar ist das Unternehmen seit Jahrzehnten im Wasserstoffbereich aktiv, doch hat sich das Engagement mit dem aktuellen Schub hin zu grüner Energie weiter verstärkt.
Der Explosionsschutz bleibt ein entscheidender Faktor für den sicheren Umgang mit Wasserstoff. Die bestehenden Lösungen von Pepperl+Fuchs – von digitalen Kommunikationswerkzeugen bis hin zu Sicherheitsbarrieren – sind nun stärker gefragt denn je. Mit dem Wachstum der Wasserstoffwirtschaft werden diese Technologien auch künftig die Infrastruktur und Betriebssicherheit unterstützen.






