Paris Jackson kämpft gegen Michael-Jackson-Biopic – Vorwürfe gegen den Nachlass
Sophia WeberAnwalt weist Kritik von Paris Jackson zurück - Paris Jackson kämpft gegen Michael-Jackson-Biopic – Vorwürfe gegen den Nachlass
Ein Rechtsstreit ist zwischen Paris Jackson und dem Nachlass ihres verstorbenen Vaters Michael Jackson über den bevorstehenden Biopic Michael entbrannt. Der Film, dessen Kinostart in Deutschland für den 23. April 2025 geplant ist, stößt bei der Tochter des Pop-Ikonen auf scharfe Kritik. Sie wirft den Testamentsvollstreckern des Nachlasses vor, Gelder veruntreut zu haben und über keine ausreichende Expertise zu verfügen, um ein solches Projekt zu begleiten.
Paris Jackson hat sich öffentlich gegen den Biopic ausgesprochen und den Testamentsvollstreckern des Nachlasses Finanzmissmanagement sowie mangelnde Transparenz vorgeworfen. Zudem hinterfragte sie die Besetzung von Miles Teller in der Hauptrolle und argumentierte, dass der Testamentsvollstrecker John Branca keinerlei Vorerfahrung in der Filmproduktion habe.
Die Anwälte des Nachlasses wiesen ihre Vorwürfe als "sensationelle, aber falsche Behauptungen" zurück. Der juristische Vertreter betonte, es wäre "verantwortungslos", einen großen Kinofilm über das Leben von Michael Jackson abzulehnen. Der Nachlass verwies zudem darauf, dass Paris Jackson bereits rund 65 Millionen US-Dollar daraus erhalten habe und in Zukunft "mehrere hundert Millionen" erben werde.
Trotz des Familienkonflikts laufen die Vorbereitungen für die Filmpremiere weiter. Der Biopic bleibt für den 23. April 2025 in den deutschen Kinos angesetzt.
Der Streit unterstreicht die Spannungen zwischen Paris Jackson und der Führung des Nachlasses. Während sie Bedenken hinsichtlich finanzieller Entscheidungen und der künstlerischen Kontrolle äußert, beharrt der Nachlass auf der Bedeutung des Films. Der Veröffentlichungstermin in Deutschland bleibt unverändert.






