12 June 2026, 18:01

Oper Köln feiert Comeback nach 15 Jahren Sanierung mit 1,5 Milliarden Euro Investition

Oper Köln vor Comeback - Mulders hofft auf bleibenden Einfluss

Oper Köln feiert Comeback nach 15 Jahren Sanierung mit 1,5 Milliarden Euro Investition

Die Oper Köln bereitet sich auf die Wiedereröffnung ihres historischen Hauses am Offenbachplatz vor – nach 15 Jahren Sanierung. Die aufwendigen Arbeiten kosteten rund 1,5 Milliarden Euro. Mit der neuen Spielzeit beginnt für das Opernhaus unter der Leitung von Generalintendant Hein Mulders ein Neuanfang.

Seit der Schließung wurde das Gebäude grundlegend modernisiert. Nun soll es das Publikum mit einem abwechslungsreichen Programm zurückgewinnen: von barocken Werken über Uraufführungen bis hin zu großen Klassikern wie Der Ring des Nibelungen und Der Rosenkavalier.

Mulders sieht die Wiedereröffnung als entscheidenden Moment. Doch die eigentliche Herausforderung liege darin, die langfristige Zukunft des Hauses zu sichern, betont er. Dafür setzt er auf erstklassige Produktionen an jedem Abend und hohe künstlerische Standards – etwa durch Kooperationen mit Häusern in Venedig, Madrid und Brüssel.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Bildungsarbeit. Schulen zeigen großes Interesse an den Angeboten der Oper, was Mulders’ Überzeugung unterstreicht, dass Kultur vor allem durch emotionale Bindung und Publikumsnähe überzeugt. Wirtschaftliche Argumente allein reichen für ihn nicht aus, um ihren Wert zu begründen.

Mit einem vielfältigen Spielplan und internationalen Partnerschaften will die Oper Köln ihren Platz in der Stadt festigen. Mulders setzt dabei auf künstlerische Exzellenz und gesellschaftliche Einbindung. Die Wiedereröffnung markiert den Beginn eines neuen Kapitels – nach Jahren des Umbruchs.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle