03 April 2026, 00:44

NRW-Finanzminister steigt vom E-Auto auf gebrauchten Diesel-Audi um – warum die Reichweite entscheidet

Ein Mann in einer schwarzen Jacke und Mütze sitzt in einem Rollstuhl mit einem großen Motor am Rücken, umgeben von Fahrzeugen auf einer Straße mit Bäumen, Gebäuden und Polen im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

E-Auto weg - Finanzminister fährt wieder Diesel - NRW-Finanzminister steigt vom E-Auto auf gebrauchten Diesel-Audi um – warum die Reichweite entscheidet

Nordrhein-Westfalens Finanzminister Marcus Optendrenk tauscht seinen elektrischen Dienstwagen gegen einen Diesel-Audi gebrauchtwagen um

Finanzminister Marcus Optendrenk (NRW) hat seinen elektrischen Dienstwagen durch einen Diesel-Audi A8 L 50 TDI Quattro ersetzt. Der Wechsel erfolgte nach wiederholten Problemen mit der begrenzten Reichweite seines bisherigen elektrischen BMW i7 auf langen Fahrten. Auch andere Minister tauschen ihre Fahrzeuge aus, da die Leasingverträge auslaufen.

Optendrinks Entscheidung ähnelt der von Bauministerin Ina Scharrenbach, die bereits früher aus ähnlichen Gründen auf ein Dieselmodell umgestiegen war. Beide begründeten den Schritt mit praktischen Bedenken: Elektroautos seien für Langstrecken noch nicht ausreichend alltagstauglich. Andere Kabinettsmitglieder setzen weiterhin auf Elektro- oder Hybridfahrzeuge, darunter Wirtschaftsministerin Mona Neubaur, Flüchtlingsministerin Verena Schäffer und Justizminister Benjamin Limbach.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Auch Umweltminister Oliver Krischer, Agrarministerin Silke Gorißen, Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und Schulministerin Dorothee Feller bleiben bei Elektro- oder Hybridmodellen. Laut einer offiziellen Liste der Landesregierung nutzen jedoch nur noch sieben Minister ausschließlich solche Fahrzeuge.

Ministerpräsident Hendrik Wüst und Innenminister Herbert Reul fahren weiterhin in gepanzerten Dienstlimousinen, die derzeit nur mit Verbrennungsmotoren verfügbar sind. Öffentliche Daten dazu, wie viele Minister rein elektrisch oder hybrid unterwegs sind und welche Modelle genau im Einsatz sind, liegen nicht vor.

Da in Kürze weitere Leasingverträge auslaufen, haben Minister wie Neubaur, Schäffer, Limbach und Gorißen neue Elektroautos bestellt, während Scharrenbach erneut ein Dieselmodell gewählt hat.

Der Wechsel bei den Dienstwagen spiegelt die anhaltende Debatte über Praktikabilität und Nachhaltigkeit im Regierungsfuhrpark wider. Während einige Minister bei Elektro- oder Hybridfahrzeugen bleiben, setzen andere aus Gründen der Zuverlässigkeit auf Langstrecken wieder auf Diesel. Die Landesregierung hat keine weiteren Details zur genauen Verteilung der Fahrzeugtypen veröffentlicht.

AKTUALISIERUNG

More NRW ministers had already switched to diesel before Optendrenk's decision

The trend of NRW ministers abandoning electric vehicles predates Optendrenk's switch. Recent analysis reveals:

  • Science Minister Ina Brandes (CDU) had already transitioned to diesel.
  • Europe Minister Nathanael Liminski (CDU) made the same choice earlier. These moves, not mentioned in the original report, highlight a broader shift among the cabinet toward diesel models for long-distance reliability.