09 May 2026, 12:02

Neue Radroute am Niederrhein verbindet Geschichte und Natur auf 65 Kilometern

Alte Kirche mit zwei Türmen umgeben von Stadtgebäuden, Grünflächen, Fahrzeugen und Hügeln unter einem bewölkten Himmel.

Neue Radroute am Niederrhein verbindet Geschichte und Natur auf 65 Kilometern

Neue Radroute eröffnet: Durch historische Stätten und geschützte Landschaften am Niederrhein

Eine neue Radroute schlängelt sich durch historische Wahrzeichen und geschützte Naturlandschaften in der Region Niederrhein. Startpunkt ist Schwalmtal-Amern, von wo aus Radfahrer an mittelalterlichen Kirchen, einem Turm aus dem 19. Jahrhundert und einem Naturschutzgebiet vorbeikommen, bevor die Tour in Waldniel endet.

Die Strecke beginnt am Knotenpunkt (KP) 38 in Schwalmtal-Amern. Kurze Zeit später erreichen Radler am KP 9 das geschützte Landschaftsgebiet Happelter Heide. Weiter geht es am Mühlenturm vorbei, einem historischen Bauwerk aus dem frühen 19. Jahrhundert.

Am KP 10 in Oberkrüchten liegt die St.-Martins-Kirche, ein einschiffiger Barockbau. Etwas später passiert die Route die St.-Petrus-Kirche in Born, die bereits 1136 erstmals urkundlich erwähnt wurde und damit zu den ältesten Stationen zählt. In der Nähe des KP 39 in Niederkrüchten-Overhetfeld beherbergt die Kapelle St. Maria an den Heiden einen flämischen Schnitzaltar von besonderem Wert.

In Brüggen laden das Kreuzherrenkloster (ein ehemaliges Chorherrenstift) und die zugehörige St.-Nikolaus-Kirche zu einem Einblick in die klösterliche Geschichte ein. Die Route führt weiter nach Niederkrüchten-Elmpt, wo die St.-Laurentius-Kirche aus dem 15. Jahrhundert auf die Besucher wartet. Nahe KP 65 in Schwalmtal-Dilkrath markiert die dreischiffige Backsteinbasilika St. Gertrudis einen weiteren Höhepunkt.

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Das Ziel der Tour ist die St.-Michael-Kirche in Waldniel (KP 24), ein neugotischer Bau aus dem Jahr 1880, der die Radfahrt abrundet.

Die Route verbindet Jahrhunderte der Geschichte – von mittelalterlichen Kirchen bis zu Bauwerken des 19. Jahrhunderts. Radfahrer durchqueren dabei sowohl kulturelle Sehenswürdigkeiten als auch malerische Naturlandschaften und erleben eine Mischung aus Kulturerbe und landschaftlicher Schönheit. Die Strecke steht ab sofort zur Erkundung offen.

Quelle