Neue Arbeit Ittertal gGmbH meldet Insolvenz an – Sozialprojekte laufen weiter
Charlotte WagnerNeue Arbeit Ittertal gGmbH meldet Insolvenz an – Sozialprojekte laufen weiter
Neue Arbeit Ittertal gGmbH (NAI) hat Insolvenz angemeldet und die Eröffnung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens beantragt. Die Organisation, ein nach dem Arbeitsförderungsrecht zertifizierter Träger, unterstützt Langzeitarbeitslose durch Arbeitsgelegenheiten und soziale Beratung.
Die NAI fungiert als Dienstleister für den Förderverein der Freizeitanlage Ittertal. Sie beschäftigt 21 fest angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bietet bis zu 60 Arbeitsplätze im Rahmen von geförderten Beschäftigungsmaßnahmen an, finanziert durch das Jobcenter Solingen und die Bundesagentur für Arbeit. Während des vorläufigen Insolvenzverfahrens übernimmt die Bundesagentur für Arbeit die Lohnfortzahlung für die Beschäftigten.
Der Insolvenzverwalter Robert Fliegner plant Gespräche mit den Beteiligten, um die kurzfristige finanzielle Stabilität zu sichern und mögliche Sanierungsmaßnahmen zu erörtern. Der Förderverein Ittertal als Pächter der Anlage bleibt von den finanziellen Schwierigkeiten der NAI unberührt. Auch Rüdiger Gruß, Inhaber des nahegelegenen Restaurants Quitte, bestätigte, dass sein Betrieb keine Auswirkungen spürt.
Die NAI rechnet bis Jahresende mit der Insolvenz. Die Programme für Langzeitarbeitslose werden jedoch im Rahmen des vorläufigen Verfahrens fortgeführt. Die Bundesagentur für Arbeit stellt sicher, dass die Gehälter der Mitarbeiter in dieser Phase weitergezahlt werden.






