11 April 2026, 14:06

Münsters Modellprojekt bringt Geflüchtete und Locals durch Möbelbau und Fußball zusammen

Plakat-Illustration eines überfüllten dunklen Turnierturniers mit Menschen, die Gegenstände halten, verstreute Eimer, Holzstöcke und Text mit Turnierdetails.

Münsters Modellprojekt bringt Geflüchtete und Locals durch Möbelbau und Fußball zusammen

Über zehn große Organisationen unterstützen seit Oktober 2024 Geflüchtete in Münster

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Unter dem Namen Modellprojekt für Integration haben sich die Partner im Landesaufnahmezentrum zusammengeschlossen und bereits mehr als 600 Menschen erreicht. Erst vergangene Woche präsentierte die Initiative ihre Arbeit mit einer Möbelwerkstatt und einem Fußballturnier, das am 30. August 2025 stattfand.

Beteiligt sind lokale Behörden, die Polizei, Sportvereine und Bürgerinitiativen. Die Münstersche Polizei führt Geflüchtete etwa in das deutsche Rechtssystem ein, um Vertrauen aufzubauen und zentrale Regeln zu erklären. Der Bezirksrat Gremmendorf organisierte unterdessen eine Möbelwerkstatt, in der Bewohner der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) und Nachbarn aus dem York-Viertel gemeinsam arbeiteten. Sie entwarfen und bauten Möbelstücke für den öffentlichen Raum.

Ein weiteres Highlight war ein Fußballturnier des SC Gremmendorf, unterstützt vom SC Preußen Münster. Die ZUE Allstars – ein Team aus Geflüchteten – traten bei den Spielen an und knüpften durch den Sport Kontakte. Regierungspräsident Andreas Bothe betonte, dass das Projekt in weniger als einem Jahr unzählige Begegnungen ermöglicht habe.

Polizeipräsidentin Alexandra Dorndorf bestätigte, dass alle geplanten Maßnahmen nun umgesetzt werden. Die Angebote helfen den Bewohnern der ZUE bei Sprachkenntnissen, vermitteln deutsche Werte und geben ihrem Alltag Struktur. Die Allianz erweitert ihre Aktivitäten in der vom Regierungsbezirk Münster betriebenen Aufnahmeeinrichtung kontinuierlich.

Seit dem Start hat das Modellprojekt stetige Fortschritte gemacht und Hunderte in praktischen und sozialen Aktivitäten eingebunden. Mit Werkstätten, Sportevents und Vertrauensprogrammen, die nun voll laufen, will der Verbund die Integration von Geflüchteten in der Region weiter stärken. Mit dem Wachstum der Zusammenarbeit sind zusätzliche Initiativen geplant.

Quelle