Mönchengladbachs Energiekosten explodieren – trotz stabilen Verbrauchs und Effizienzmaßnahmen
Sophia WeberMönchengladbachs Energiekosten explodieren – trotz stabilen Verbrauchs und Effizienzmaßnahmen
Mönchengladbachs aktueller Energiebericht zeigt stabile Verbrauchswerte, aber stark steigende Kosten für 2024
Die Stadt gab im vergangenen Jahr 10,7 Millionen Euro für die Energieversorgung ihrer Gebäude aus – ein Anstieg um 53 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Trotz Bemühungen um mehr Effizienz blieben die Gesamtemissionen und der Verbrauch nahezu unverändert.
Der Strombedarf in kommunalen Liegenschaften lag stabil bei 13,32 Millionen Kilowattstunden (kWh), wobei Schulen fast die Hälfte des Gesamtverbrauchs ausmachten. Gleichzeitig stieg der Verbrauch von Heizöl von 4,75 Millionen auf 6 Millionen kWh, während der Erdgasverbrauch mit 50,4 Millionen kWh konstant blieb.
Die Stadt investierte rund 850.000 Euro in die Modernisierung von Beleuchtungssystemen, wobei die Hälfte der Kosten durch eine Bundesförderung gedeckt wurde. Zudem stockte das lokale Energiemanagement-Team sein Personal und seine Ressourcen auf, um den Verbrauch genauer zu überwachen.
Für die Jahre 2026 bis 2028 sind weitere Maßnahmen geplant, darunter die Modernisierung von Heizungsanlagen und die Installation von Solaranlagen. Konkrete Angaben dazu, wie viele Schulen mit Wärmepumpen oder anderen Aufrüstungen versehen werden, fehlten jedoch. Der CO₂-Fußabdruck der Stadt blieb mit 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalenten nahezu unverändert im Vergleich zu den Vorjahren.
Der Bericht verdeutlicht sowohl die Herausforderungen als auch die laufenden Anstrengungen, Energieverschwendung einzudämmen. Angesichts stark steigender Kosten und eines stabilen Verbrauchs liegt der Fokus künftiger Maßnahmen auf langfristigen Einsparungen. Ziel ist es, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und den Ausbau erneuerbarer Energien voranzutreiben.






