Mönchengladbach löst Streit um Militärflächen: Bundeswehr und ÖPNV profitieren

Admin User
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Ein Krankenhausgebäude mit mehreren Fahrzeugen, Bäumen und einem Zaun davor.

Mönchengladbach löst Streit um Militärflächen: Bundeswehr und ÖPNV profitieren

Ein langjähriger Streit um militärische Standorte in Mönchengladbach ist nun beigelegt. Bund und Land haben sich darauf verständigt, das ehemalige Alliierte Hauptquartier (JHQ) in Rheindahlen in eine neue Bundeswehr-Liegenschaft umzuwandeln. Gleichzeitig übernimmt die Stadt das Gelände der Niederrheinkaserne für ein nachhaltiges Verkehrsprojekt.

Die Einigung beendet ein seit Oktober 2025 geltendes Nutzungsmoratorium. Nach den neuen Vereinbarungen verzichtet der Bund auf Ansprüche an das Gelände der Niederrheinkaserne. Stattdessen wird es an den städtischen Versorger NEW übertragen, der dort ein emissionsfreies Busdepot errichten will. Die Anlage soll die vollständig elektrifizierten Busflotten von Mönchengladbach und der Nachbarstadt Viersen bedienen.

Mit der Vereinbarung kann die Stadt ihr Vorhaben für ein nachhaltiges Busdepot nun umsetzen. Gemeinsam mit NEW wird Mönchengladbach das Gelände der Niederrheinkaserne zu einem Standort für klimaneutralen Verkehr entwickeln. Parallel dazu werden Bund und Land die Bundeswehr-Liegenschaft und ein Unterkunftszentrum am Standort des ehemaligen JHQ in Rheindahlen weiter ausbauen.