Merz’ Brasilien-Aussagen sorgen für diplomatischen Eklat vor G20-Gipfel

Merz’ Brasilien-Aussagen sorgen für diplomatischen Eklat vor G20-Gipfel
Bundeskanzler Friedrich Merz steht einmal mehr wegen unvorbereiteter Äußerungen im Rampenlicht. Diesmal sorgten seine Bemerkungen über Brasilien für diplomatische Verwerfungen – kurz vor einem Treffen mit Präsident Lula beim G20-Gipfel. Der Vorfall reiht sich ein in eine Serie verbaler Patzer, die sich oft verschärfen, wenn Merz versucht, sich zu rechtfertigen.
Die aktuelle Kontroverse begann, als Merz in eine scharfe Kritik an Brasilien verfiel, die sowohl von offiziellen Stellen als auch in den Medien auf Ablehnung stieß. Kurz darauf traf er sich mit Präsident Lula, um die Wogen zu glätten. Laut Merz’ Umfeld führten die beiden Staatschefs ein 40-minütiges Gespräch, das als 'verbale Umarmung' beschrieben wurde.
Das Treffen mit Lula endete zwar in versöhnlichem Ton, doch die Nachwehen von Merz’ Aussagen halten an. Seine Neigung zu ungebremster Rhetorik bleibt unter Journalisten und politischen Beobachtern Gesprächsthema. Wie der Kanzler sich künftig positioniert, wird nun – im In- und Ausland – mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt.