15 April 2026, 06:05

Maximilianpark wird mit Millionenförderung zum klimaresilienten Musterprojekt umgebaut

Ein Garten mit einem Schild, auf dem "Recycled Water (STP) Only Being Used for Gardening" steht, umgeben von grünem Gras, Blumen, Bäumen und einem blauen Himmel.

Maximilianpark wird mit Millionenförderung zum klimaresilienten Musterprojekt umgebaut

Grünes Licht für Millionenprojekt: Maximilianpark wird zum klimaresilienten Vorzeigeprojekt

Die großangelegte Erweiterung des Maximilianparks hat die Zustimmung der Bundesregierung erhalten – mit einer Förderung im Millionenbereich. Das unter dem Namen MaxiGarden bekannte Projekt soll Teile des Parks in einen klimafesten Raum verwandeln und Besuchern gleichzeitig Fachwissen zu nachhaltiger Gartengestaltung vermitteln. Bundesbauminister Hubertz hat die Pläne offiziell freigegeben und damit ein bedeutendes Investment in die städtische Klimawandelanpassung getätigt.

Drei zentrale Elemente prägen die Erweiterung: eine Maxiplaza, der MaxiGarden selbst sowie ein eigenes Bildungsgebäude. Rund 5,6 Millionen Euro fließen in die Entsiegelung von Flächen, die Verbesserung der Regenwasserspeicherung und den Aufbau eines Gartenkompetenzzentrums. Ziel ist es, das Mikroklima zu optimieren und die Risiken durch Hitzeextreme sowie Starkregen zu verringern.

Der MaxiGarden dient als praktisches Anschauungsobjekt und zeigt Besuchern, wie private Grünflächen klimagerecht umgestaltet werden können. Im Schulungsgebäude nimmt eine voll ausgestattete Küche eine Schlüsselrolle in der Umweltbildung ein: Kinder lernen hier, Gemüse aus dem eigenen Garten anzubauen und zuzubereiten – Nachhaltigkeit wird so mit praktischer Erfahrung verknüpft.

Die Bundesregierung übernimmt 75 Prozent der Gesamtkosten in Höhe von 7,44 Millionen Euro, was das Projekt zu einem der größten bundesgeförderten Vorhaben dieser Art macht. Es ist Teil des Programms "Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel" und reiht sich ein in 52 weitere genehmigte Initiativen bundesweit. Besonders ist der Ansatz, der die Umgestaltung öffentlicher Räume mit der Wissensvermittlung zu Klimafolgenanpassung verbindet.

Mit dem bevorstehenden Baubeginn wird der MaxiGarden sowohl kurzfristige als auch langfristige Vorteile bringen: Besucher erwerben praxisnahes Wissen für die eigene Gartengestaltung, während der Park selbst widerstandsfähiger gegen klimatische Herausforderungen wird. Die Investition festigt zudem die Rolle des Maximilianparks als Drehscheibe für Umweltbildung und nachhaltige Stadtentwicklung.

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