Massendemo für Öcalan-Freiheit bringt Köln am 16. November zum Stillstand
Theo BauerMassendemo für Öcalan-Freiheit bringt Köln am 16. November zum Stillstand
Große Demonstration unter dem Motto „Freiheit für Öcalan“ am 16. November in Köln erwartet
Am 16. November findet in Köln eine Großdemonstration unter dem Motto „Freiheit für Öcalan“ statt. Die Veranstalter rechnen mit rund 15.000 Teilnehmenden, die sich zwischen 10 und 16 Uhr versammeln werden. Die Kundgebung wird voraussichtlich zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Stadt führen.
Der Demonstrationszug startet an der Deutzer Werft und führt durch die Kölner Innenstadt. Die Route verläuft über die Severinsbrücke, folgt dem Rhein, passiert den Heumarkt und kehrt über die Deutzer Brücke zurück. Mehr als hundert Busse bringen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus anderen Regionen an.
Die Kölner Polizei hat Straßen- und Bereichssperrungen in Deutz sowie entlang der Marschroute angekündigt. Auch die betroffenen Brücken werden für den Verkehr gesperrt. Bastian Marter, Leiter der Abteilung für Sonderaufgaben, betonte, dass der Schutz der Demonstration und die Minimierung von Beeinträchtigungen für Unbeteiligte oberste Priorität hätten.
Die Behörden gehen von einem erhöhten Konfliktpotenzial aus. Aufgrund der emotionalen Bedeutung des Themas für viele in Deutschland lebende Kurden und Türken könnte die Stimmung aufgeheizt sein.
Die Demonstration dauert von 10 bis 16 Uhr. Mit erheblichen Verkehrsverzögerungen ist zu rechnen, da Straßen und Brücken für den Zug gesperrt werden. Die Polizei wird sich darauf konzentrieren, die Ordnung aufrechtzuerhalten und die Belastungen für die Öffentlichkeit so gering wie möglich zu halten.
