Marl gedenkt am Volkstrauertag der Opfer von Krieg und Gewalt mit bewegenden Feiern

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Gedenktafeln auf einer Wand mit Blumensträußen davor.

Marl gedenkt am Volkstrauertag der Opfer von Krieg und Gewalt mit bewegenden Feiern

Am kommenden Wochenende gedenkt Marl mit feierlichen Veranstaltungen der Opfer von Krieg und Gewalt. Der zentrale Höhepunkt findet am Sonntag, dem 16. November, unter dem Motto „80 Jahre nach Kriegsende: Erinnern heißt Verantwortung übernehmen“ statt.

Der Ablauf beginnt um 14 Uhr am Stuttgart Platz, wo eine Büste von Dietrich Bonhoeffer steht. Dort werden Bürgermeister Thomas Terhorst und Benedikt Stelthove Ansprachen halten und einen Kranz zu Ehren der Gefallenen niederlegen. Dr. Hans-Ulrich Foertsch wird über die letzten Kriegstage sprechen.

Bereits am Samstagabend und Sonntagmorgen finden an verschiedenen Orten der Stadt weitere Kranzniederlegungen statt. Die Jugendfeuerwehr Marl-Lenkerbeck berichtet zudem von ihren Eindrücken eines Besuchs im Außenlager Hersbruck und unterstreicht damit die Bedeutung von Erinnerung und Aufklärung.

An diesem Volkstrauertag verbindet Marl die Ehrung der Vergangenheit mit der Verantwortung für die Zukunft. Die Gedenkveranstaltungen der Stadt sind ein eindringlicher Appell, aus der Geschichte zu lernen und sich für den Frieden einzusetzen.