17 June 2026, 16:07

Madrid verhängt Rekordstrafe von 80.800 Euro gegen AC/DC wegen Lärmverstoßes

Für diejenigen, die rocken wollen, verhängen wir eine Strafe: AC/DC-Konzert im Metropolitano kostet 80.800 Euro wegen Lärmbelästigung

Madrid verhängt Rekordstrafe von 80.800 Euro gegen AC/DC wegen Lärmverstoßes

Der Stadtrat von Madrid hat gegen ein großes Konzert im Stadion Metropolitano ein hohes Bußgeld verhängt. Bei dem Auftritt der Band AC/DC wurden die nächtlichen Lärmgrenzwerte um mehr als sieben Dezibel überschritten – ein Verstoss, der als „besonders schwerwiegend“ eingestuft wurde. Die Strafe in Höhe von 80.800,80 Euro zählt zu den höchsten, die in den letzten Jahren in Madrid wegen Lärmverstößen bei einer Veranstaltung verhängt wurden.

Im Jahr 2025 führte die Stadtverwaltung 29 Lärmkontrollen im Stadion durch. Bei vier davon wurden Verstöße festgestellt, während 14 Untersuchungen die Einhaltung der Vorschriften bestätigten. Besonders schwerwiegend fiel dabei das AC/DC-Konzert auf: Die gemessenen Schallpegel lagen fünf bis zehn Dezibel über dem erlaubten Limit.

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Andere Veranstaltungen erhielten geringere Strafen. Ein Konzert von Imagine Dragons wurde mit 500 Euro belegt, nachdem die nächtliche Lärmgrenze um vier Dezibel überschritten worden war – ein als „geringfügig“ eingestufter Verstoß. Auch das Internationale Jugendfußballturnier Madcup musste 180 Euro Strafe für eine ähnliche Überschreitung am Tag zahlen.

Anwohner in der Nähe des Stadions hatten wiederholt über Lärmbelästigung, Verkehrsprobleme und eingeschränkte Zugänglichkeit während Veranstaltungen geklagt. Als Reaktion darauf hat die Stadtverwaltung Maßnahmen ergriffen, um die Lärmbelastung zu verringern. Dazu gehören schallabsorbierende Paneele und die Anpassung der Lautsprecherausrichtung.

Die meisten Konzerte auf dem Gelände müssen spätestens um Mitternacht enden, mit wenigen Ausnahmen an Wochenenden und Feiertagen.

Das Bußgeld für das AC/DC-Konzert unterstreicht die strenge Durchsetzung der Lärmschutzbestimmungen in Madrid. Mit den Maßnahmen will die Stadtverwaltung auf die anhaltenden Beschwerden der Anwohner reagieren. Die Kontrollen der Schallpegel bleiben auch für künftige Veranstaltungen in Kraft.

Quelle