12 April 2026, 06:03

Lürip baut neues Wohnviertel auf ehemaligem Militärgelände mit 300 Wohneinheiten

Kanal mit mehreren Booten, die an seinem Rand vertäut sind, umgeben von grünem Gras, Pflanzen und Bäumen, mit Gebäuden mit Fenstern im Hintergrund.

Lürip baut neues Wohnviertel auf ehemaligem Militärgelände mit 300 Wohneinheiten

In Lürip haben die Bauarbeiten für ein neues Wohngebiet begonnen, das das ehemalige REME-Militärgelände in eine Wohnsiedlung verwandelt. Das von der EWMG und dem Bauunternehmen Anton Küpper geleitete Projekt wird langfristig rund 300 Wohneinheiten auf drei separaten Bauabschnitten schaffen. Insgesamt werden 1,5 Millionen Euro investiert, um den dringenden Wohnraumbedarf in der Region zu decken.

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Die EWMG und die Anton Küpper Hoch- und Tiefbau GmbH haben mit der ersten Bauphase auf dem Abschnitt 1 begonnen. Dazu gehören der Bau von etwa 3.800 Quadratmetern Straßenfläche sowie 530 Metern unterirdischer Kanäle. Parallel zu den Infrastrukturarbeiten entsteht ein breiter Geh- und Radweg, der wie eine Boulevardanlage gestaltet wird.

Während die Bauarbeiten voranschreiten, wird die EWMG 14 Baugrundstücke für Einfamilien- und Doppelhäuser vermarkten. Die Vergabe dieser Grundstücke erfolgt über drei verschiedene Verfahren: Höchstgebot, ein soziales Punktesystem sowie eine Verlosung für Käufer zu einem Festpreis. Das Projekt ist Teil eines größeren Vorhabens, auf dem ehemaligen Militärgelände ein neues Stadtviertel zu schaffen.

Neben Wohnraum umfasst Abschnitt 1 auch eine Grundschule und einen Kindergarten. Die gesamte Infrastruktur in diesem Bereich soll bis zum ersten Quartal 2026 fertiggestellt sein.

Ziel des Projekts ist es, dringend benötigten Wohnraum zu schaffen – insgesamt sind 300 Wohneinheiten auf dem REME-Gelände geplant. Die ersten Grundstücke werden bald an private Bauherren vergeben, während gleichzeitig der Ausbau von Straßen, Versorgungsleitungen und Gemeinschaftseinrichtungen vorangetrieben wird. Die Fertigstellung der Infrastruktur für Abschnitt 1 ist für Anfang 2026 vorgesehen.

Quelle