Lünen plant drastische Erhöhung der Hundesteuer – Proteste kündigen sich an

Admin User
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Ein Hund ist im Bild zu sehen.

Lünen plant drastische Erhöhung der Hundesteuer – Proteste kündigen sich an

Hundesteuer in Lünen soll drastisch steigen: Proteste erwartet

Der Stadtrat in Lünen will heute eine deutliche Erhöhung der Hundesteuer beschließen. Mit Widerstand ist zu rechnen.

  1. Dezember 2025, 07:59 Uhr

Der Stadtrat von Lünen stimmt am 18. Dezember 2025 über eine massive Anhebung der Hundesteuer ab. Die geplanten Änderungen sehen vor, dass die Gebühr für einen Hund von derzeit 108 Euro auf 156 Euro pro Jahr steigt. Besitzer von zwei Hunden müssten künftig über 200 Euro pro Tier zahlen. Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg hat den Antrag eingebracht, mit dem die Stadtkasse jährlich um 300.000 Euro aufgebessert werden soll.

Die Pläne stoßen auf heftige Kritik: Rund 200 Hundebesitzer wollen am Tag der Abstimmung um 16:30 Uhr am Willy-Brandt-Platz gegen die Erhöhung protestieren. Eine Online-Petition gegen die Steuererhöhung hat bereits etwa 1.500 Unterschriften gesammelt.

Die geplante Anhebung würde die Abgabe für Halter eines Hundes fast verdoppeln – von 108 auf 156 Euro pro Jahr. Besitzer von zwei Hunden müssten noch tiefer in die Tasche greifen: Statt bisher 120 Euro wären künftig über 200 Euro pro Tier fällig. Sollte der Antrag durchkommen, treten die neuen Sätze 2026 in Kraft.

Bürgermeisterin Förster-Teutenberg reichte den Vorschlag vor der Ratssitzung am 18. Dezember ein. Die zusätzlichen Einnahmen in Höhe von geschätzten 300.000 Euro pro Jahr sollen lokale Dienstleistungen finanzieren. Doch der Plan trifft auf Widerstand.

Die Gegenwehr formiert sich schnell: Eine Online-Petition verzeichnet bereits rund 1.500 Unterstützer. Zudem ist für den Tag der Abstimmung eine Demonstration mit etwa 200 Hundebesitzern am Willy-Brandt-Platz um 16:30 Uhr geplant. Die Proteste spiegeln eine breitere Unzufriedenheit wider, da in Lünen auch mit weiteren Steuererhöhungen zu rechnen ist.

Die Entscheidung des Stadtrats wird zeigen, ob die höheren Gebühren ab kommendem Jahr gelten. Bei einer Zustimmung wäre dies einer der stärksten Kostensprünge für Tierhalter in der Region.

Die Abstimmung am 18. Dezember entscheidet, ob Hundebesitzer in Lünen künftig deutlich mehr zahlen müssen. Bei einer Annahme würden die neuen Sätze ab 2026 gelten und der Stadt jährlich 300.000 Euro zusätzliche Einnahmen bringen. Die geplanten Proteste und die Petition deuten jedoch auf starken Widerstand der betroffenen Bürger hin.