Lüdenscheid setzt auf mehr Polizei gegen Verkehrschaos durch Baustellen und Umleitungen
Moritz WernerLüdenscheid setzt auf mehr Polizei gegen Verkehrschaos durch Baustellen und Umleitungen
Lüdenscheid verstärkt Polizeipräsenz zur Bewältigung verschärfter Verkehrsprobleme durch anhaltende Baustellen
Das nordrhein-westfälische Innenministerium hatte im vergangenen September zusätzliche Stellen genehmigt, um den gestiegenen Einsatzanforderungen und Sicherheitsbedenken Rechnung zu tragen. Nun wurde beschlossen, dass sechs der neu eingesetzten Beamten auch nach der Wiedereröffnung der Rahmedetalbrücke dauerhaft im Dienst bleiben.
Der Personalaufwuchs erfolgte als Reaktion auf die schweren Schäden an Nebenstraßen, die durch massive Verkehrsumleitungen entstanden waren. Durch Sperrungen auf Autobahnen und Verzögerungen bei den Bauarbeiten wichen viele Autofahrer auf illegale Abkürzungen aus oder überschritten die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten. Die damit verbundenen Risiken führten zu Forderungen nach strengeren Kontrollen.
Insgesamt waren vierzehn zusätzliche Beamte im Märkischen Kreis im Einsatz, um die Situation zu bewältigen. Sechs von ihnen werden nach Abschluss der Brückenarbeiten dauerhaft in der örtlichen Polizei verbleiben. Ihr Schwerpunkt liegt künftig auf der Verkehrsüberwachung, insbesondere bei der Einhaltung von Tempolimits und Routenvorgaben.
Für die Zukunft warnen Kreisvertreter vor weiteren Beeinträchtigungen. Landrat Ralf Schwarzkopf und der Leiter der Verkehrspolizei, Guido Bloch, rechnen im kommenden Jahr mit acht Vollsperrungen wichtiger Straßen. Wie viele zusätzliche Kräfte landesweit für ähnliche Projekte eingestellt wurden, blieb ungenannt.
Die dauerhaft eingesetzten Beamten sollen dazu beitragen, die Ordnung aufrechtzuerhalten, während die Verkehrsbelastung anhält. Ihr Einsatz zielt darauf ab, rücksichtsloses Fahrverhalten einzudämmen und die stark beanspruchten Straßenabschnitte zu schützen. Gleichzeitig beobachten die Behörden weiterhin die Auswirkungen der laufenden Infrastrukturprojekte auf das lokale Straßennetz.






