Liebesglück und Fördergeld: Wie Katherina Reiche und zu Guttenberg die **Regierung** in Erklärungsnot bringen

Liebesglück und Fördergeld: Wie Katherina Reiche und zu Guttenberg die **Regierung** in Erklärungsnot bringen
Rich und zu Guttenberg: Liebesglück mit Fördergeld
Teaser: Wenn eine Ministerin den eigenen Partner mit Staatsgeldern unterstützt, ist das noch lange kein Skandal, findet nd-Kolumnist Andreas Koristka. Deutschland hat ohnehin so wenige Promi-Paare – da sollte man sie nicht vertreiben.
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und der ehemalige Politiker Karl-Theodor zu Guttenberg sind nun ein Paar. Die Beziehung der beiden sorgt für Aufsehen, nachdem ein Unternehmen mit Guttenbergs Beteiligung Fördermittel aus Reiches Ministerium erhalten hat. Seither stellt sich die Frage, ob hier ein Interessenkonflikt vorliegt.
Guttenberg, der 2023 zum Münchner Start-up GovRadar GmbH stieß, hält einen einprozentigen Anteil am Unternehmen. Das auf Softwarelösungen spezialisierte Unternehmen, das behördliche Ausschreibungsprozesse um bis zu 90 Prozent effizienter gestalten will, erhielt kürzlich 290.000 Euro an staatlichen Zuschüssen aus dem Wirtschaftsministerium – eine Entscheidung, die wegen ihrer Transparenz und ihres Timings kritische Nachfragen auslöste.
Guttenbergs Beteiligung an GovRadar datiert aus dem vergangenen Jahr; sein kleiner, aber nicht unerheblicher Unternehmensanteil brachte ihm durch die Förderung einen persönlichen Vorteil von 2.900 Euro ein.
Auf Nachfrage wies Guttenberg jede Mitwirkung von sich. Er habe weder von dem Förderantrag gewusst noch bei der Bewilligung eine Rolle gespielt, betonte er. Dennoch entfachte die Verbindung zu Ministerin Reiche eine Debatte darüber, ob die Beziehung Einfluss auf die Vergabepraxis genommen haben könnte.
Andreas Koristka, Redakteur beim Eulenspiegel und Kolumnist für nd.DieWoche, relativierte die Aufregung in seiner alle zwei Wochen erscheinenden Rubrik Betreutes Lesen. Statt über mögliche Vetternwirtschaft zu streiten, solle die Presse lieber über das Privatleben des Paares berichten – "wir haben schließlich so wenige Prominente, die uns mit ihrer Liebe beglücken".
Aus Reiches Ministerium liegt bisher keine ausführliche Stellungnahme vor. Die 290.000 Euro wurden demnach nach üblichen Kriterien bewilligt, doch Kritiker fordern angesichts der persönlichen Verbindung zwischen der Ministerin und Guttenberg eine genauere Prüfung des Falls.
Die Förderung für GovRadar GmbH rückt Guttenberg und Reiche nun in den Fokus der Öffentlichkeit. Da 2.900 Euro der Summe direkt mit seiner Beteiligung verknüpft sind, zeigt der Fall, wie privat und politisch-amtliches Handeln ineinandergreifen können. Mit der weiteren Entwicklung der Geschichte könnten auf die Verantwortlichen noch unangenehme Fragen zukommen.

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