Leise Revolution: Wie Essen-Steele mit innovativer Technik Baustellen umweltfreundlich wandelt

Leise Revolution: Wie Essen-Steele mit innovativer Technik Baustellen umweltfreundlich wandelt
Im Essener Stadtteil Steele sorgt ein innovatives Bauprojekt für überraschend leisen Erfolg
Die innovativen Nutzung von Elektrobohrgeräten und -fahrzeugen hat bei der Verlegung von Glasfaserkabeln in Essens Stadtteil Steele Lärm und Emissionen deutlich reduziert.
Unter der Leitung von Tobias Hobert wurden kilometerlange Kabel unter Straßen und Gehwegen verlegt – mit minimalen Beeinträchtigungen für die Anwohner. Durch den Einsatz eines elektrischen Nutzfahrzeugs und einer neuartigen Elektrobohranlage konnten Lärm und Schadstoffausstoß im Vergleich zu herkömmlichen Dieselbaggern um mindestens 80 Prozent gesenkt werden.
Die ersten 800 Meter Kabel wurden in einem offenen Graben innerhalb eines Trinkwasserschutzgebiets entlang der Ruhr verlegt. Für weitere 200 Meter unter dem Fluss und einer Straßenkreuzung war eine Bohrung notwendig. Die Beratungsfirma Green Econo aus Brilon unterstützt Unternehmen dabei, durch ähnliche innovative Methoden Energie zu sparen und Emissionen zu reduzieren.
Auf einer ein Kilometer langen Strecke in Essen werden derzeit die Kabel verlegt – ein Beweis für das Engagement des Projekts in Sachen Nachhaltigkeit und minimaler Umweltbelastung.
Die erfolgreiche Verlegung der Glasfaserkabel in Steele dient als Vorbild für leise und umweltfreundliche Baustellen. Der Einsatz von Elektrofahrzeugen und -bohranlagen hat Lärm und Emissionen spürbar verringert – zum Vorteil der Anwohner und der Umwelt. Das von Tobias Hobert koordinierte Projekt zeigt, welches Potenzial innovative Technologien im Bauwesen haben.